Episode 144

Aus ConanWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
143 Tödlicher Zauber - Teil 2Episodenliste145 Ein rabenschwarzer Mord
Episode 144
Episode 144.jpg
Allgemeine Informationen
Dauer ca. 25 Minuten
Im Manga Band 20: Kapitel 192, 193, 194, 195 & 196
Fall Fall 056
Japan
Episodennummer Episode 134
Episodentitel 奇術愛好家殺人事件(解決篇)
Übersetzter Titel Mord unter Zauberfans (Auflösungs-Teil)
Erstausstrahlung 08. Februar 1999
(Quote: 23,0%)
Opening / Ending Opening 05 / Ending 07
Next Hint Müllabfuhr
Deutschland
Episodennummer Episode 144
Episodentitel Tödlicher Zauber - Teil 3
Erstausstrahlung 09. April 2003
Opening / Ending Opening 05 / Ending 01

Tödlicher Zauber - Teil 3 ist die 144. Episode des Detektiv Conan-Animes. In der japanischen Zählweise der Episoden entspricht dies der Episode 134.

Einleitung[Bearbeiten]

Kogoro und Conan begleiten Ran und Sonoko, die zu einem Off-line-Treffen einiger Hobbyzauberer unterwegs waren. Sie treffen sich in einem einzeln gelegenen Haus in den Bergen. Allerdings wurde der Organisator des Treffens, Herr Nishiyama, bereits in seiner Wohnung ermordet. Die Hängebrücke, die die einzige Verbindung zur Außenwelt darstellt, wurde niedergebrannt und nur wenig später wurde eine zweite Person ermordet. Die Tatsache dass keine Fußspuren zur Leiche im Schnee führen, lässt das ganze viel mysteriöser aussehen. Als Conan dass Etikett einer Weinflasche auf dem Kopf sieht, auf dem ein Segelschiff abgebildet wahr, durchschaut er den Trick und erkennt die Identität des Mörders.

Handlung[Bearbeiten]

Ran reißt Conan die Weinflasche aus der Hand. Conan möchte nun von Herr Ara ein Seil, Tacker und eine Schere haben. Er gibt vor seine Hausaufgaben in Werken machen zu wollen, da er sich die Zeit bis zum Eintreffen der Polizei vertreiben möchte. Herr Ara holt diese Gegenstände nun zusammen mit Conan aus seinem Büro. Dieser benötigt nun auch Zeichenpapier und Wachsmalstifte. Als er letztere gefunden hat, ist Conan bereits weggelaufen. Herr Ara unterrichtet nun die anderen Mitglieder über Conans verschwinden. Auch die Pfeile wurden entwendet. Sie hören nun Conans Schrei und suchen ihn.

Conan inszeniert den Pfeilschuss

Als Ran Conan in einem Zimmer findet, zerschlägt die Fensterscheibe und ein Pfeil fliegt knapp an ihm vorbei. Conan öffnet die Balkontür und behauptet, es befinde sich jemand im Wald. Nun läuft er nach draußen und wird auch gleich von Ran ermahnt, da sein vorgehen ihrer Meinung nach leichtfertig war. Nun täuscht Conan vor, dass er Sonoko etwas wichtiges erzählen wolle und betäubt sie mit seinem Narkosechronometer. Er versteckt sich hinter einem Baum und bittet Ran mit Sonokos Stimme um das Aufheben der neben Sonoko liegenden Armbrust. Sie soll nun zum Balkon im ersten Stock des Hauses laufen. Auch erklärt Conan, dass er die Identität des Täters und den Tathergang kennt. Man benötige lediglich eine Armbrust, eine Schere und eine lange Schnur.

Die Konstruktion in Segelform

Man bohrt zuerst ein Loch in das hintere Ende zweier Pfeile. Dort wird nun jeweils eine Schnur eingefädelt und zu einer Schlaufe verknotet. Durch diese Schlaufen fädelt man nun eine lange Schnur. In der Mitte dieser langen Schnur werden nun zwei weitere Schnüre befestigt. Wenn man nun die Enden der ersten langen Schnur am Balkongeländer festknotet, werden die Pfeile abgeschossen. Ran ist nun auf dem Balkon angekommen, wird jedoch von Katsuki Doitoi abgelöst. Dieser ist der Auffassung, besser zielen zu können als Ran. Er schießt nun die beiden Pfeile in zwei große Baumstämme. Die Form der Schnüre entspricht nun zwei Segeln einer Yacht. Nun wird eine eingerollte Matratze als Ersatz für den Toten an die Enden der zwei langen Schnüre gebunden. Die Matratze kann somit wie bei einer Seilbahn an den zwei langen Schnüren in der Mitte herunterrutschen. Sie landet neben dem Toten.

Die Aushilfe fragt nun, wie man sich dieser Konstruktion entledigt, ohne Spuren zu hinterlassen. Dazu wird die Schnur, die den Yachtmast darstellt, an einen Pfeil gebunden und weggeschossen. Parallel dazu werden die festgebundenen Enden der zwei Schnüre am Geländer zerschnitten. Die ganze Konstruktion fliegt nun davon. Lediglich die 2 Pfeile in den Baumstämmen bleiben zurück. Das Zurückbleiben dieser Pfeile ist der Grund, weshalb der Täter die Hängebrücke in Brand setzen musste. Sie wären sonst von der Polizei gefunden worden, bevor der Täter die Zeit gehabt hätte, diese zu entfernen.

Die zweite Konstruktion mit Gewicht

Conan nennt nun Frau Tanaka als Täter. Diese erwidert jedoch, dass auf sie selbst geschossen wurde. Frau Tanaka habe mit einer Tackernadel eine Schnur an der Hauswand über dem Fenster befestigt. An dieser Schnur wurde ein Gewicht angebracht. Die Schnur wird nun um das obige Balkongeländer gelegt und durch einen Spalt des unteren Fensters gezogen. Die Schnur wurde nun am Bett befestigt und mit einem Kleidungsstück bedeckt. Unter dem Vorwand dieses Kleidungsstück holen zu wollen, schnitt sie die Schnur durch. So wurde die Fensterscheibe vom Gewicht zerschlagen. Zur selben Zeit schoss Frau Tanaka mit der Armbrust über ihre Schulter hinweg den Pfeil. Während die anderen den Pfeil betrachteten, lies Frau Tanaka das Gewicht verschwinden, indem sie zum Balkonfenster ging und an der Schnur zog.

Herr Ara zweifelt an der Funktionalität dieser Konstruktion. Jedoch kann Conan seinen Zweifel schnell zerstreuen, schließlich hat er diese Konstruktion für den Pfeilschuss auf sich selbst verwendet. Nun bringt Frau Tanaka zu Sprache, dass auch ein Pfeil in das Bad geschossen wurde. Conan erklärt, dass mit einer ähnlichen Konstruktion auch dies möglich sei. Über dem Fenster wird eine Schnur befestigt, wieder mit einer Tackernadel. Diese wird durch das Balkongeländer geführt und an der Balkontür fixiert. An dieser Konstruktion hängt ebenfalls wieder ein Gewicht. Öffnet man nun die Balkontür, so fällt das Gewicht nach unten und zerschlägt das Badezimmerfenster. Der Pfeil befand sich bereits vorher im Spiegel des Badezimmers. Während die anderen durch das Geräusch des eingeschlagenen Badezimmerfensters nach unten liefen, entfernte sie die Konstruktionen. Jedoch ließ sie eine Tackernadel unterhalb ihres Fensters zurück. Auch die Löcher waren leicht zu finden. Frau Tanaka möchte nun wissen, wie sie die Armbrust in den Wald legte. Conan erklärt ihr, dass sie diese einfach in den Wald warf, als die Gruppe hier hin rannte. Auch die Pfeile habe sie in dieser Zeit entfernt.

Frau Tanka meint, sie habe das Opfer nicht töten können, da sie das Badewasser anheizen musste. Conan erwidert, dass sie dies bereits vorher erledigte. Jedoch gibt sich Frau Tanaka noch nicht geschlagen: Sie behauptet, dass sie rein zufällig durch den Zaubertrick zum Anheizen des Badewassers bestimmt wurde. Conan weist sie jedoch darauf hin, dass der Zaubertrick mit Herr Hamano abgesprochen war. Des weiteren schrieb Sonokos Stift nicht und die Zettel waren bereits vorher markiert. Sie kletterte in der ihr für das Anheizen des Badewassers zur Verfügung stehenden Zeit auf das Wellblechdach, stieg durch das Fenster ein und tötete Herr Hamano in dessen Zimmer. Auch der Einbrecher, der sich an dem Weinschuppen zu schaffen machte, war sie selbst. Dies tat sie, um sich über die Beschaffenheit der Umgebung zu vergewissern. Der Beweis für ihre Tat ist der Pfeil, der sich noch in ihrem Stiefel befindet. Schließlich konnte sie den herausgezogenen Pfeil noch nicht verschwinden lassen.

Frau Tanaka ist „Schatten“. Sie war gleichzeitig unter den Pseudonymen „Schatten“ und „falsche Pupille“ im Chat. Hierfür benötige man lediglich jeweils zwei Computer, Modems und Telefonanschlüsse. Nun gibt Frau Tanaka die Tat zu und erklärt, dass sie die Enkelin des verstobenen berühmten Magiers ist. Der Magier hielt sich oft unter Frau Tanakas ID in besagtem Chat auf. Sie fand dies heraus, als sie in dessen Nachlass die Chatlogs entdeckte. Sie räumt ein, dass es allein die Entscheidung ihres Großvaters war, die Zaubershow durchzuführen. Die Mitglieder des Chats träfe kein Schuld. Jedoch verunglimpften Herr Nishiyama und Herr Hamano den Magier. Frau Tanakas Großvater wollte den Mitgliedern des Chats nach der Aufführung seine wahre Identität offenbaren. Er hatte sogar bereits einen Text an diese verfasst. Frau Tanaka erwähnt nun, dass Herr Doitoi die wahre Identität ihres Großvaters erkannt habe. Er schrieb ihm vor dessen Auftritt eine Mail. In dieser wünschte er ihm viel Glück. Die anderen wundern sich, woher Herr Doitoi die Wahre Identität des Magiers kennen könne. Conan weiß Rat: Da Herr Doitoi selbst ein Profimagier ist. Katsuki Doitoi sei ein Anagramm für Kaito Kid. Während Conan auf dem Weg zum Balkon ist, enthüllt Kaito Kid auf diesem seine wahre Identität.

Kaito Kid ist betroffen, da er den Mord nicht verhindern konnte

Während sich Herr Ara wundert, warum Kaito Kid hier ist, lobt dieser Conan für seinen Scharfsinn. Conan möchte jedoch wissen, wo sich Ran befindet. Kaito Kid antwortet ihm sogleich: Sie liegt im Nebenzimmer und schläft. Ihr Anblick würde ihn schwach machen. Conan meint, Kaito Kids Gedanken und Wege seien unergründlich. Er wäre ihm fast entwischt, wie ein „Red Herring“. Kaito Kid erwidert jedoch, dass es nicht seine Absicht war, ihn zu täuschen. Er fand es verdächtig, dass der tote Magier trotz seines Todes weiterhin kommunizierte. Zwar durchschaute er sogleich, dass es sich bei Frau Tanaka um die Enkelin des berühmten Magiers handelte und sie in Herr Hamanos Zaubertrick eingeweiht war, jedoch ahnte er nichts von dem Mord. Als Kaito Kid dies bedauert, meint Conan, dass Emotionen den Verstand vernebeln und die Sicht auf die Wahrheit verhindern. Er hätte diesen überflüssigen Mord gerne verhindert. Kaito Kid muntert ihn auf, indem er ihn darauf hinweist, dass er kein Detektiv ist und Conan durch seine Erkältung verhindert war. Nun verabschiedet sich Kaito Kid mit folgenden Worten:

„Ich hoffe wir sehen uns bald wieder Shinichi. Und zwar noch bevor die Glocke, die das Ende des Jahrhunderts ankündigt, aufhört zu läuten.“

Kaito Kid verabschiedet sich

In rosaroten Rauch gehüllt, beobachtet Conan, wie Kaito Kid mit seinem Drachengleiter davon gleitet. Kommissar Megure und Kogoro trafen später per Polizeihubschrauber ein. Frau Tanaka gestand die Tat augenblicklich. Sonoko ging zusammen mit Conan und Ran in eine Karaokebar. Sie mussten sich ihr Geschrei vier Stunden lang anhören, da sie sich darüber ärgerte, Kaito Kid nicht begegnet zu sein. Drei Tage später möchte Sonoko einer Chatgruppe beitreten, die sich mit dem züchten von Bonsais beschäftigt.

Hint für Episode 145:
Müllabfuhr

Verschiedenes[Bearbeiten]

  • Kaito Kid spielt mit der "Glocke, die das Ende des Jahrhunderts ankündigt", auf die Ereignisse in Episode 235 an.
  • Im Japanischen benutzt Kaito Kid nicht den Namen Shinichi für Conan.
  • Diese Episode wurde in Japan am 14. Dezember 2007 auf der zweiten DVD-Selection veröffentlicht.

Auftritte[Bearbeiten]

Haupt- und Nebencharakter Normaler Charakter Ort Gegenstand
  • Yoshinori Aras Haus
  • Karaoke Bar