Episode 125

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Episode 125
Episode 125.jpg
Allgemeine Informationen
Dauer ca. 25 Minuten
Im Manga Band 19: Kapitel 185, 186, 187 & 188
Fall Fall 054
Japan
Episodennummer Episode 118
Episodentitel 浪花の連続殺人事件
Übersetzter Titel Der Serienmord von Naniwa
Erstausstrahlung 21. September 1998
(Quote: 21,2%)
Remastered 19. Juli 2004
Opening / Ending Opening 04 / Ending 06
Next Hint Spielzeugpistole
Deutschland
Episodennummer Episode 125
Episodentitel Der Serienmörder von Osaka - Teil 2
Erstausstrahlung 12. März 2003
Opening / Ending Opening 04 / Ending 01

Der Serienmörder von Osaka - Teil 2 ist die 125. Episode des Detektiv Conan-Animes. In der japanischen Zählweise der Episoden entspricht dies der Episode 118.

Stern.png Special-Episode
Diese Folge wurde in Japan als Special gesendet, dessen Sendezeit eine Stunde oder mehr beträgt.
Außerhalb Japans werden Specials generell in mehrere Episoden unterteilt.

Handlung[Bearbeiten]

Heiji erinnert sich an seinen Traum

Yusuke stellt die Todesursache von Sumie Okazaki fest: Strangulierung mit Hilfe eines Seils oder Stricks. Heiji ist verwundert, dass die Frau ihre Wohnung verlassen hat, obwohl sie von der drohenden Gefahr wusste. Conan, Heiji, Yusuke und einer der Polizisten gehen nun gemeinsam in die Wohnung der Ermordeten und hören sich den Anrufbeantworter an. Es wurden zwei Nachrichten hinterlassen. Zwischen diesen sind jedoch lediglich zwei Minuten vergangen. Heiji hält den Anrufer für den Täter. Conan gibt der kurze Zeitabstand zwischen den beiden Anrufen zu denken. Er hat eine böse Vorahnung. Als Heiji dies hört, erinnert er sich an seinen Traum mit dem erstochenen Shinichi.

Das Fax mit dem Foto der Fahrschüler

Yusuke fährt nun mit Conan und Heiji zu dem Abgeordneten. Während der Fahrt fällt ihnen auf, dass die Opfer des Serienmörders sehr leicht zu identifizieren waren. Dies war möglich, weil sich in den Brieftaschen der Opfer deren Führerschein befand. Sie beschließen also zu der Fahrprüfung Kodama zu fahren. Jedoch löst sich Heijis Theorie in Luft auf, da keines der Opfer im Verkehr auffällig wurde. Frau Okazaki ist die einzige, die keine Fahrschule in Osaka besucht hat. Dies macht Conan stutzig. Heiji fragt den Angestellten der Fahrprüfung Kodama und erfährt so, dass Frau Okazaki eine Ferienfahrschule besucht hat. Yusuke ruft dort an und erfährt, dass sie sich mit einem der anderen Opfer das selbe Zimmer in der Pension teilte. Das andere Opfer hat jedoch im Gegensatz zu Frau Okazaki ihren Führerschein erst drei Jahre später gemacht. Heiji meint, sie wäre mehrmals durch die Prüfung gefallen.

Yusuke erfährt nun, dass alle anderen Opfer des Serienmörders ebenfalls vor zwanzig Jahren in dieser Ferienfahrschule das Autofahren erlernten. Auch der Abgeordnete war zu dieser Zeit in der Ferienfahrschule. Noch überraschender ist jedoch der Name eines weiteren Anwesenden: Kiichiro Numabuchi. Bei diesem handelt es sich um einen flüchtigen Raubmörder. Um die Identität der Personen zu bestätigen, hat Yusuke ein Foto von der Ferienfahrschule faxen lassen. Heiji bestätigt daraufhin, dass es sich wirklich um den Raubmörder Numabuchi handelt. Auch die Identität der anderen Personen kann Heiji bestätigen. Conan meint, dass die Tatsache des verspäteten Führerscheins einer der Beteiligten auf einen Vorfall schließen lässt, der sich zu dieser Zeit ereignet haben muss. Die Angestellten der Ferienfahrschule wissen jedoch nichts von einem Vorfall.

Deshalb beschließen Conan, Heiji und Yusuke in die Nakanoshima Bibliothek zu gehen und mit Hilfe des Bibliotheksrechners nach Zeitungsausschnitten des Vorfalls zu suchen. Sie werden fündig: Einer der Fahrlehrer starb durch Alkoholeinfluss. Er galt als strengster Fahrlehrer der Ferienfahrschule. Heiji stellt nun zwei Theorien auf. Numabuchi ist auf der Flucht und benötigt dringend Geld. Er versucht den Abgeordneten durch sein Wissen über dessen Bestechungsskandal zu erpressen. Dieser geht jedoch nicht auf die Erpressung ein und Numabuchi beschließt, die anderen nach und nach zu ermorden. Er lenkt den Verdacht auf den Abgeordneten und hofft auf das Gelingen seiner Erpressung, da er den Abgeordneten sonst verrät. Heijis zweite Theorie besagt, dass der Abgeordnete Angst vor Neuwahlen hat und die Fahrschulgeschichte vertuschen möchte. Er heuert Numabuchi als Mörder an um die Mitwisser aus dem Weg zu räumen. Zwei der Opfer haben hohe Abfindungen von dem Abgeordneten erhalten, erklärt Yusuke.

Conan, Heiji und Yusuke wollen nun dem Abgeordneten einen Besuch abstatten, werden jedoch vor dem Bibliotheksgebäude von Ran, Kogoro, Kazuha und Kommissar Otaki überrascht. Ran ist sauer, da Conan einfach verschwunden ist. Yusuke hat Kazuha angerufen und ihr mitgeteilt, dass sie Conan abholen soll. Heiji ist davon gar nicht begeistert. Er nimmt Conan zur Seite und gibt diesem sein Schutzamulett, da er weiß, dass Conan bei der nächstbesten Gelegenheit weiter ermitteln wird. Als Kommissar Otaki mit Conan, Ran, Kogoro und Kazuha zum Polizeipräsidenten fährt, erhält er einen Anruf von einem Polizisten. Numabuchi wurde in den Minoo Bergen gesichtet. Kommissar Otaki fährt nun mit den anderen zum Minoo Wasserfall.

Conan steigt unerkannt zusammen mit Kommissar Otaki aus. Sie laufen zu den anderen Polizisten vor eine alte Hütte. Conan schließt anhand der Kassenbons in dem Mülleimer vor der Hütte auf die Anwesenheit des Täters. In der Hütte entdeckt Conan erste Spuren, die seine Theorie bestätigen. Er kann so das Versteck des Täters auf dem Dachboden finden. Die Polizei nimmt diesen fest. Numabuchi war mit Handschellen festgekettet. Derweil ist Heiji in der Villa des Abgeordneten, Sotaro Goshi, angekommen. Dieser weigert sich jedoch mit der Polizei zu sprechen. Er hat einen Anruf bezüglich des Vorfalls vor zwanzig Jahren erhalten und hat mit dem Anrufer ein Geschäft abgeschlossen. Er soll die Hintertür öffnen und im Lagerhaus auf ihn warten. Dies darf die Polizei natürlich nicht erfahren.

Heijis Amulett schützte Conan

Ran ermahnt derweil Conan, da er erneut verschwand. Numabuchi täuscht in der Zwischenzeit vor, über etwas gestolpert und hingefallen zu sein. Er zückt beim Aufstehen ein Messer und rennt auf Conan und Ran zu. Conan wirft sich schützend vor Ran und wird von dem Messer getroffen. Kazuha entwaffnet ihn und wirft ihn zu Boden. Conan krümmt sich vor Schmerzen. Heiji bemerkt derweil das Fehlen von Yusuke und sucht diesen unter dem Vorwand auf die Toilette zu gehen. Kommissar Otaki möchte Conan ins Krankenhaus bringen, jedoch hat dieser kaum noch Schmerzen. Ran entdeckt Heijis Schutzamulett unter seiner Kleidung. Das Messer hatte sich in dem darin enthaltenen Kettenglied verfangen. Conan fallen die zwei Handschellen an Numabuchis Händen auf. Er erfährt von Kommissar Otaki, dass Numabuchi bereits vorher mit einer Handschelle an einen Holzpfeiler gebunden war. Jemand schien ihn gefangen zu halten und ihm Verpflegung gebracht zu haben.

Heiji geht derweil in das Lagerhaus und weiß sofort, dass sich Yusuke dort aufhält. Er konfrontiert ihn mit seiner These, dass er der Serienmörder sei. Er kommt hinter einem Holzpfeiler hervor und bestreitet die Anschuldigung. Er behauptet, sich lediglich im Lagerhaus umsehen zu wollen. Heiji erklärt nun, dass Yusuke ihm und den anderen im Vorfall der auf das Polizeiauto fallenden Leiche absichtlich das Nudelrestaurant vorschlug. Er rief den Teeladenbesitzer an, während die anderen im Nudelrestaurant waren. Dieser sorgte dann unbeabsichtigt für den Fall der Leiche. Während Heiji auf dem Dach war, rief Yusuke Frau Okazaki an und bestellte sie zum Tatort. Während diese außer Haus war, hinterließ er auf dem Anrufbeantworter eine verängstigende Nachricht. So konnte er sicher sein, dass Frau Okazaki ihre Wohnung nicht verließ. Auf dem Weg zum Wohnblock rief er sie an, damit Heiji und Conan Zeugen von Frau Okazakis Panik werden konnten. Als Conan und Heiji aus dem Auto ausstiegen und auf die Straße rannten, parkte Yusuke in einer Seitenstraße. Er rief Frau Okazaki erneut an und riet ihr in der öffentlichen Toilette auf ihn zu warten. Sie sei in iher Wohnung nicht sicher. Während Conan und Heiji Frau Okazaki in ihrer Wohnung suchten, ermordete Yusuke die Frau. Er fuhr danach mit einem zweiten Wagen, der mit dem anderen identisch war, erneut zur Wohnung der Frau.

Heiji hat bemerkt, dass Yusuke ihn in diesen Fall verwickeln musste, da er so unauffällig Einlass in die Villa des Abgeordneten Goshi erhielt. Dieser weigert sich schließlich sogar jetzt noch, den Polizisten Einlass zu gewähren. Yusuke fragt Heiji, wann dieser zum ersten Mal stutzig wurde. Er erklärte ihm, dass ihn die Einstellung des Seitenspiegels bei der zweiten Fahrt verwunderte. Auch sieht Yusuke dem verstorbenen Fahrlehrer auf dem gefaxten Foto sehr ähnlich. Die reflexartige Bewegung zum Rückspiegel beim Einsteigen in das Auto habe ihn ebenfalls verdächtig erscheinen lassen, da Frau Okazaki und ein anderes Opfer dies ebenfalls taten. Dies lässt auf den selben Fahrlehrer schließen. Heiji rät ihm, sich zu stellen. Jedoch zückt Yusuke eine Waffe versucht sich zu erschießen.

Kommissar Otaki hat derweil durch Numabuchi ebenfalls herausgefunden, dass Yusuke der Mörder seien muss. Er teilt dies den anderen Polizisten mit, jedoch wissen sie nicht, wo er sich im Moment aufhält. Die Polizisten hören nun mehrere Schüsse. Diese hat Heiji abgefeuert. Er hat im Handgemenge mit Yusuke dessen Waffe an sich nehmen können und lehrt vorsorglich das Magazin. Er traf dabei jedoch einige Kanister, sodass das Lagerhaus nun anfängt zu brennen. Yusuke hat im ringen um die Waffe eine Kugel ins Bein getroffen. Heiji hat eine Schusswunde im Bauch. Während die beiden am Boden liegen, erzählt Yusuke Heiji, dass sein Vater der verstorbene Fahrlehrer war. Er habe seiner Mutter immer eingeschärft, dass diese ihren Rückspiegel einstellen soll, sobald sie sich ins Auto setzte. Da ein strenger Mensch wie sein Vater niemals betrunken Auto gefahren wäre, trat Yusuke der Polizei bei, um den Tod seines Vaters zu untersuchen. Als er in der alten Hütte auf Numabuchi traf, hielt dieser ihn für seinen Vater. Er entschuldigte sich und meinte, dass Einflössen von Schnaps und das Ablassen der Bremsflüssigkeit wäre nur ein Scherz gewesen. Da beschloss Yusuke sich an allen Beteiligten zu rächen.

Hauptkomissar Toyama hält den Abgeordneten auf

Yusuke erklärt Heiji, dass er ihn mag. Er hatte jedoch keine andere Wahl als ihn in diese Angelegenheit reinzuziehen. Heiji erwidert, er habe kein Mitleid mit ihm. Auch ermahnt er ihn, nicht vor Selbstmitleid zu zerfließen. Er rafft sich auf und zerrt Yusuke mit letzter Kraft aus dem brennenden Lagerhaus. Als Yusuke auf einer Trage in den Krankenwagen getragen wird, erkundigt dieser sich bei Kommissar Otaki nach Heijis Wohlergehen. Er meint es gehe ihm den Umständen entsprechend und ein anderer Krankenwagen habe ihn eben abgeholt. Der Abgeordnete Goshi taucht nun auf und versucht Yusuke zu schlagen. Hauptkommissar Toyama hält ihn jedoch auf. Er wäre immer noch einer seiner Männer, deshalb wird die Polizei sich um diese Angelegenheit kümmern. Er weist den Abgeordneten auch darauf hin, dass er sich mit ihm über den Vorfall vor zwanzig Jahren unterhalten wird. Mit gesenktem Haupt bleibt der Abgeordnete zurück.

Heiji ist sichtlich genervt

Conan, Kazuha, Ran und ein Arzt befinden sich nun an Heijis Seite im Krankenwagen. Nach einer kurzen Unterhaltung verschwimmt ihm die Sicht. Er bewegt sich nicht mehr. Kazuha und die anderen sind geschockt, da sie seinen Tod befürchten. Kazuha weint und umarmt ihn. Überraschend fängt Heiji nun an zu schreien, da sie ihn beim schlafen stört. Er hat die halbe vergangene Nacht nicht geschlafen, da er eine Route für die Stadtrundfahrt zusammenstellen musste. Kazuha lehnt sich nun absichtlich mit ihrem Ellbogen genau auf Heijis Wunde, was diesen vor Schmerz aufschreien lässt.

Hint für Episode 126:
Spielzeugpistole


Verschiedenes[Bearbeiten]

  • Diese Episode wurde in Japan am 23. Dezember 2011 auf der siebten Sonderpreis-DVD veröffentlicht.

Auftritte[Bearbeiten]

Haupt- und Nebencharakter Normaler Charakter Ort Gegenstand
  • Osaka
  • Fahrprüfung Kodama
  • Lagerhaus
  • Villa des Abgeordneten
  • Nakanoshima Bibliothek
  • Altes Haus in den Minoo Bergen
  • Pistole
  • Schutzamulett
  • Messer

Einzelnachweise[Bearbeiten]