Heiji Zenigata

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7 Inspektor ColumboDetektivlexikon — 9 Philip Marlowe
Heiji Zenigata
Die Figur
Geschlecht männlich
Wohnort Japan
Detektivlexikon
Band Band 8
Gosho Aoyamas Tipp Heiji Zenigata schnappt sie alle
Autor und Werke
Autor Kodo Nomura
Erste Veröffentlichung 1931: Konjiki no otome
Anzahl Werke 383 Geschichten

Heiji Zenigata wird in Band 8 in Gosho Aoyamas Detektivlexikon vorgestellt.

Die Figur Heiji Zenigata[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heiji Zenigata (jap. 銭形 平次, Zenigata Heiji) ist ein Vollzeit-Polizist, der im alten Edo (heute Tokio) für Recht und Ordnung sorgt. Er lebt zusammen mit seiner Frau Oshizu in einem verfallenen Reihenhaus in der Nähe des Kanda-SchreinsWikipedia.[1]
Er liebt Zigaretten und an freien Tagen sieht man ihn oft Shogi, eine Art japanisches Schach, spielen. Sein berühmt-berüchtigter Move ist die Wurfmünze. Wirft er eine 4-Mon-Münze, so verfehlt sie ihr Ziel nie! Zudem gilt er als unbestechlich und Freund der einfachen Bevölkerung.[2]
Bei seinen Fällen unterstützt ihn sein Kollege und Kumpan Hachigoro, auch bekannt als Karappachi. Auch seine Frau Oshizu steht hinter ihm, selbst dann, wenn er das Haushaltsgeld als Wurfmünzen verwendet.[1][2]

Der Autor und seine Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kodo Nomura (jap. 野村 胡堂, Nomura Kodō) war ein japanischer Schriftsteller und Musikkritiker. Er wurde am 15. Oktober 1882 in der Präfektur IwateWikipedia geboren. Schon in seiner Jugend interessierte sich Nomura für Literatur. Als Erwachsener begann er, als Journalist für die Hochi Shinbun (heute Sports HochiWikipedia) zu schreiben.
Während seiner Tätigkeit als Journalist schrieb er verschiedene historische Fiktionsgeschichten. Die bekannteste davon war die Detektivserie Zenigata Heiji torimono hikae (銭形平次捕物控, dt. Kriminalgeschichten von Heiji Zenigata). Nomura schrieb weitere Romane, darunter auch Ikeda Daisuke torimono hikae (池田大助捕物控, dt. Kriminalgeschichten von Daisuke Ikeda), jedoch mit weniger Erfolg.
Kodo Nomura verstarb am 14. April 1963 an einer akuten Lungenentzündung.[3]

Werke um Heiji Zenigata[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Geschichten um Heiji Zenigata erschienen zwischen 1931 und 1958 im Bungei Shunju Verlag. Sie erstrecken sich über insgesamt 383 Episoden, einige davon sind Kurzgeschichten und andere sind Romane. Die Figur erfreute sich großer Beliebtheit in Japan und im Jahre 1958 erhielt Kodo hierfür den Kikuchi-Kan-PreisWikipedia.[3][4]
Die erste Geschichte Konjiki no otome (金色の処女, dt. Die goldene Jungfrau) behandelt einen Fall, als Zenigata noch ein zurückhaltender Junggeselle war. Die Geschichte spielt parallel zu den Ereignissen zur Zeit des Tokugawa IemitsuWikipedia, der u. a. eine Zentralregierung im damaligen Edo etablierte und das Land nach außen hin abschottete.[4][5]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. 1,0 1,1 „Zenigata Heiji“, englische Wikipedia, zuletzt abgerufen am 26. 05. 2021.
  2. 2,0 2,1 Detektiv Conan – Extra Band 8 ~ Gosho Aoyama stellt Heiji Zenigata vor.
  3. 3,0 3,1 „Kodo Nomura“, englische Wikipedia, zuletzt abgerufen am 26. 05. 2021.
  4. 4,0 4,1 „Zenigata Heiji torimono hikae“, japanische Wikipedia, zuletzt abgerufen am 26. 05. 2021.
  5. „Tokugawa Iemitsu“, deutsche Wikipedia, zuletzt abgerufen am 26. 05. 2021.