Episode 43

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42 Die zerschnittene FlaggeEpisodenliste — 44 Besuch von den Eltern
Spiel mir das Lied vom Tod
Allgemeine Informationen
Dauer ca. 25 Minuten
Im Manga Band 5: Kapitel 45, 46, 47 & 48
Fall Fall 13
Japan
Episodennummer Episode 42
Titel カラオケボックス殺人事件
Titel in Rōmaji Karaoke bokkusu satsujinjiken
Übersetzter Titel Mord in der Karaoke Box
Erstausstrahlung 16. Dezember 1996
(Quote: 17,5 %)
Opening & Ending Opening 2 & Ending 2
Next Hint Baron der Nacht
Deutschland
Episodennummer Episode 43
Episodentitel Spiel mir das Lied vom Tod
Erstausstrahlung 10. Juni 2002
Opening & Ending Opening 1 & Ending 1

Spiel mir das Lied vom Tod ist die 43. Episode des Detektiv Conan-Animes. In der japanischen Zählweise der Episoden entspricht dies der Episode 42.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Weihnachtsabend stehen Ran, Conan und Sonoko vor einem Einkaufzentrum. Sie unterhalten sich darüber, dass Shinichi sich in letzter Zeit gar nicht gemeldet hätte. Sonoko schwärmt momentan von Tatsuya Kimura, dem Sänger der Band Lex. Sie lädt Conan und Ran ein zu einem privaten Treffen mit der Band mitzukommen, das ihr Vater organisiert hat.

Ran und Sonoko singen

Am nächsten Sonntag findet das Treffen in einer Karaokebar statt. Sonoko und Ran beginnen als erste zu singen und werden für ihre Auftritt gelobt. Tatsuya, der inzwischen schon etwas betrunken ist, lobt sie ebenfalls, beleidigt aber seine Band. Als die Managerin Mari Terahara ihn daran hindern will, noch mehr zu trinken, wird er sofort sauer und beleidigt sie ebenfalls. Er lässt seinen Frust außerdem noch an dem Schlagzeuger Katsumi Yamara aus, sowie an der Gitarristin Mieko Shibazaki. Kurz darauf bringt Go Sumi das Essen herein. Auch er wird von Tatsuya beleidigt, da Sumi der ehemalige Bandleader von seiner alten Gruppe war.

Die Karaokebar

Plötzlich ertönt das nächste Lied "Rudolph The Red Nosed Reindeer", das Tatsuya extra für Mari ausgesucht hat, weil diese bis zum Alter von 14 Jahren noch an den Weihnachtsmann geglaubt haben soll. Nachdem sie angefangen hat zu singen, bemerkt Conan wie Tatsuya sie dabei traurig beobachtet. Nachdem das Lied beendet ist, singt Mieko, die bei ihrem Song weint. Da verkündet Tatsuya, dass sie weint, weil er die Band bald verlassen wird. Kurz darauf ertönt das Lied "Bloody Venus", das Tatsuya singt. Mari erinnert daran, dass sie gleich zu einer Talkshow müssen, doch auch da ist Tatsuya wieder gemein zu ihr. Sie geht kurz darauf in die Eingangshalle, um den Produzenten zu sagen, dass sie später kommen.

Tatsuya liegt tot am Boden

Nachdem Tatsuya mit seinem Lied fertig ist, beginnt er ein Reisbällchen zu essen. Doch plötzlich bricht er zusammen. Schnell will Ran einen Krankenwagen rufen, doch Conan bemerkt bereits, dass Tatsuya tot ist. Er riecht außerdem den Geruch von Zyankali an Tatsuyas Ärmel. Kurz darauf kommt die Polizei, darunter auch Kommissar Megure. Conan äußert den Verdacht, dass der Täter einer der vier Leute sein muss, die den Raum betreten haben, also: Go Sumii, Kasumi Yamara, Mieko Shibazaki oder Mari Terahara.

Megure vermutet, dass Mieko die Täterin ist, weil die Spurensicherung Giftspuren am Mikrofon gefunden und Mieko kurz vor Tatsuya gesungen hat. Mieko schildert, dass ihr Tatsuya vor kurzem einen Korb gegeben hat. Jedoch bestreitet sie die Mörderin zu sein. Sie, wie auch die anderen Anwesenden, bestreiten außerdem den Song "Bloody Venus" ausgesucht zu haben. Als Conan dann Ran danach fragt, ob Tatsuya bei allen Songs seine Jacke wegschleudert, erklärt diese, dass er es nur bei diesem Lied macht. Conan geht ein Licht auf und er erkundigt sich beim Kommissar, wo überall Gift gefunden wurde. Es war am Ellenbogen, auf der Haut und auf dem Hemd. Jedoch wurden auf der Jacke keine Giftspuren gefunden. Da wird Conan dann alles klar und er weiß, wie der Täter das Gift verteilt hat. Es muss jemand sein, der die gleiche Jacke wie Tatsuya trägt, jedoch tragen alle drei Bandmitglieder diese Jacken.

Conan erkundigt sich daraufhin bei Mieko, ob Tatsuya und Mari schon immer so gestritten haben. Sie bejaht dieses und fügt hinzu, dass aber immer er angefangen hat sie zu provozieren. Kurze Zeit später bringt ein Polizist Megure einige Sachen des Opfers, darunter auch ein Foto. Sumi erzählt Conan dann, dass das ein Bild der alten Band ist. Er sagt außerdem, dass nur noch Tatsuya und sie im Musikgeschäft sind. Damit meint er Mari und zeigt sie auf dem Foto, worauf sie ganz anders aussieht. Als Sumi das Bild hochnimmt, bemerkt Conan einen Text auf der Rückseite. Dadurch kann er auf den Täter schließen. Er begibt sich in ein leeres Zimmer und ruft mit seiner Stimme als Shinichi bei Megure auf dem Revier an, um den Fall aufzuklären. Sofort fahren die Polizei, die Band sowie Ran und Sonoko zurück zum Tatort. Dort angekommen beginnt er mit der Fallaufklärung über den Lautsprecher.

Alle warten gespannt auf die Aufklärung des Mordfalles
Mari schleudert nach Conans Aufforderung die Jacke fort, bevor sie zu singen beginnt

Als Megure wissen will, warum "Rudolph The Red Nosed Reindeer" läuft, antwortet Conan, dass es das Lied ist, welches die Täterin Mari Terahara gesungen hat. Conan bittet sie wie Tatsuya "Bloody Venus" zu singen. Auch sie soll die Jacke wegschleudern beim Singen. Nach dem Song bietet Conan ihr etwas zu essen an. Sie zögert, weil sie bei Tatsuyas Zusammenbruch diesen kurz berührt hatte und nun befürchtet, dass sie ebenfalls vergiftet wird. Conan fordert Megure daraufhin auf, in ihrer Jacke nach Tatsuyas Feuerzeug zu suchen. Somit ist bewiesen, dass diese Jacke Tatsuya gehörte, und sie sie vertauscht hat.

Als Mieko Conan dann nach ihrem Motiv fragt, bittet dieser Megure darum, sich das alte Band-Foto anzuschauen. Mari erklärt dann den Anwesenden, dass sie für Tatsuya eine Gesichtsoperation gehabt hatte. Sie war unsterblich in Tatsuya verliebt, genau wie Mieko. Jedoch war er nach ihrer Gesichtsoperation nur noch gemein zu ihr und hasste sie anscheinend. Conan erklärt ihr aber, dass es ein tragischer Irrtum ist, denn Tatsuya hat sie immer geliebt. Tatsuyas neuer Solosong war ein Liebeslied für sie, denn er konnte ihr seine wahren Gefühle nicht sagen. Kurz darauf bricht Mari in Tränen zusammen und wird verhaftet.

Einige Zeit später wartet Ran geduldig vor Shinichis Haus, um ihn zu treffen. Derweil beobachten Professor Agasa und Conan sie und überlegen, was sie machen können. Da fällt Conan etwas ein, er rennt ins Haus und macht alle Lichter an. Daraufhin betritt auch Ran das Haus, um nachzusehen. Doch da geht das Licht dann wieder aus und Conan stellt sich Ran gegenüber. Nach einem kurzem Gespräch geht er wieder und lässt Ran noch ihr Weihnachtsgeschenk zurück.


Hint für Episode 44:
Baron der Nacht


Auftritte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Haupt- und Nebencharaktere Normale Charaktere Orte Gegenstände

Verschiedenes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Bilder: Episode 43 – Sammlung von Bildern
  • In dieser Episode löst Conan Edogawa das ersten Mal seit seiner Verjüngung wieder einen Fall als Shinichi Kudo, obwohl sein Alter Ego keinen Auftritt erhält.
  • Diese Episode hat den selben deutschen Namen wie die Episode 194 und 195.
  • Auf Deutsch erschien diese Episode am 16. Juni 2017 in der zweiten DVD-Box bei KAZÉ.
  • Vom 30. Juli 2017 bis zum 8. Dezember 2021 war diese Episode bei Anime on Demand online abrufbar.
  • Seit dem 10. Februar 2021 ist die Episode bei Crunchyroll verfügbar.
  • Am 15. September 2022 erschien diese Episode als HD-Remaster mit zusätzlicher japanischer Tonspur in der zweiten Blu-ray-Box.

Deutsche TV-Ausstrahlungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Uhrzeit Sender Bemerkungen
10. Juni 2002 15:40 Uhr RTLZWEI
04. Nov. 2002 15:40 Uhr RTLZWEI
15. Juni 2004 15:15 Uhr RTLZWEI
02. Dez. 2004 14:40 Uhr RTLZWEI
03. Jan. 2012 18:55 Uhr VIVA
23. Aug. 2012 18:20 Uhr VIVA
26. Aug. 2012 02:25 Uhr VIVA Wiederholung am Wochenende
23. Juli 2013 18:00 Uhr VIVA
02. Jan. 2017 18:45 Uhr ProSieben MAXX
03. Jan. 2017 14:50 Uhr ProSieben MAXX Wiederholung vom Vortag
24. Nov. 2017 17:35 Uhr ProSieben MAXX
25. Nov. 2017 03:25 Uhr ProSieben MAXX Wiederholung vom Vortag
04. Feb. 2022 18:55 Uhr ProSieben MAXX
25. Juni 2024 18:55 Uhr ProSieben MAXX

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]