Kapitel 173 (Yaiba)
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Der Anarcho-Grand-Prix (Teil 1) | |
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Allgemeine Informationen | |
Kapitel | Kapitel 173 |
Manga-Band | Band 17 |
Japan | |
Japanischer Titel | チキチキグランプリ(その1) |
Titel in Rōmaji | Chiki Chiki Guran Puri (Sono 1) |
Übersetzter Titel | Chitty Chitty Grand Prix (Teil 1) |
Veröffentlichung | 3. März 1992 |
Shōnen Sunday | #12/1992 |
Deutschland | |
Deutscher Titel | Der Anarcho-Grand-Prix (Teil 1) |
Veröffentlichung | 11. Februar 2025 |
Der Anarcho-Grand-Prix (Teil 1) ist das 173. Kapitel der Manga-Serie Yaiba. Es ist in Band 17 zu finden.
Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Der Gott des Yaiba-Universums langweilt sich, da alle spannenden Großereignisse im Weltall für dieses Jahr bereits vorüber sind. Mit Blick auf sein Universum beschließt er, einen intergalaktischen Krieg zu provozieren, wovon ihn ein Engel allerdings abhält, der im Gegenzug ein Wettrennen vorschlägt - genauer gesagt, ein Wettrennen auf der Erde, da das neugierige Volk der Erdlinge bestimmt daran teilnehmen wird. Es werden Einladungen auf dem gesamten Planeten verteilt, von denen die Hälfte allerdings entweder im Wasser landen oder von praktisch jedem, der sie aufliest, einfach weggeworfen werden - außer von Yaiba Kurogane und seinen Freunden, als auch Feinden. Der Preis für den ersten Platz ist das, was der Sieger sich am sehnlichsten wünscht. Auf der Einladung selbst befindet sich ein Feld, in dem der Teilnehmer sein Wunschauto einzeichnen kann, das daraufhin Realität wird. Yaiba versucht, seine Teilnahme vor seinem Meister Musashi Miyamoto geheim zu halten, der eigentlich mit ihm trainieren sollte, nicht ahnend, dass dieser selber an dem Grand Prix teilnimmt.
Kurze Zeit später finden sich die insgesamt zehn Teilnehmer am Startpunkt, dem Kap von Kagoshima
, ein: Yaiba, der sich wünscht, der beste Schwertkämpfer Japans zu sein, Musashi, der sich ewige Jugend herbeisehnt, Kojiro Sasaki, der alle schönen Frauen der Welt will, Sayaka Mine, die sich ein Luxusleben in einem Schloss vorstellt, Jubei Yagyu, Gerozaimon Geroda, Namako-Otoko, Takeshi Onimaru, der nach wie vor die Weltherrschaft anstrebt, Kumo-Otoko, der seinen Meister unterstützt und sich ein Fahrzeug mit ihm teilt, Gosho Aoyama, der ausschließlich auf Geld aus ist, und Professor Eisenstab. Die Fahrer machen sich an der Ziellinie bereit, von der aus Gott mit seinem Zeigefinger die Route vom Kap bis nach Ägypten
zieht, der ersten Zwischenstation. Anders als von Yaiba erwartet handelt es sich nicht um einen nationalen Grand Prix, sondern um eine internationale Fahrt.
Das Rennen beginnt und alle schlagen sich gut - bis auf Kojiro, der aufgrund seines zu tief gelegten Wagens sofort einen Unfall baut und in Flammen aufgeht. Allerdings ist er noch nicht geschlagen und setzt seine Fahrt, nun um einige Plätze nach hinten geworfen, fort. Der Engel kommentiert derweil das Geschehen als Moderator, während die Teilnehmer sich ihren Weg nach Ägypten bahnen...

Verschiedenes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Bei diesem vierteiligen Handlungsbogen handelt es sich um ein „Yaiba Spezial“, das kurz vor Abschluss der Geschichte um Musashi vs. Kojiro in Edo als Scherz eingeschoben wurde. Diese Kapitel sind wesentlich absurder als der bereits sehr cartoonige Humor der Yaiba-Serie, Aoyama tritt als „er selbst“ auf, der sich die vierte Wand
zu Nutze macht, und Onimarus Auftritt widerspricht späteren Entwicklungen des Manga, weshalb diese Ereignisse höchstwahrscheinlich nicht Teil des Kanons sind.
- Der Originaltitel, Chiki Chiki Gran Prix (チキチキグランプリ), ist eine Parodie auf den Film Chitty Chitty Bang Bang, im Deutschen Tschitti Tschitti Bäng Bäng
, im Japanischen Chiki Chiki Ban Ban (チキ・チキ・バン・バン), das wiederum auf einem gleichnamigen Kinderbuch
des englischen Schriftstellers Ian Fleming
beruht, dem Erfinder von James Bond. „Chiki chiki“ ist obendrein eine japanische Lautmalerei für das Scratchen
auf einem Plattenspieler.
- Das Rennen selbst ist sehr stark durch den Grand Prix von Pinguinhausen aus Dr. Slump
inspiriert. Neben sehr ähnlichen Szenen und Gags nimmt auch hier der Autor, Akira Toriyama
, als fiktionalisierter, sich selbst als unsympathisch darstellender Charakter am Rennen Teil, es sind ebenfalls Anspielungen auf Chitty Chitty Bang Bang und das titelgebende Fahrzeug enthalten und auch die Wendung zum Schluss ist eine sehr ähnlich überraschende, was den Sieger des Rennens betrifft. Obendrein erinnert die Darstellung des launischen Gottes/Kami-sama an jene aus dieser Serie. Toriyama und seine Werke waren im Allgemeinen ein großer Einfluss auf Aoyama im Allgemeinen und Yaiba im Speziellen.
- Das Aussehen des Engels an Gottes Seite entspricht dem eines Cherub
mit Sonnenbrille und Anzug.
- Diesem Kapitel nach sind weit mehr Bereiche des Yaiba-Universums bewohnt als nur die Erde und der Mond - so unter anderem auch die Venus
, auf der kurz zuvor ein anderer Grand Prix endete, und andere Sonnensysteme. Dies wird, abseits des finalen Kapitels der Serie, nie wieder aufgegriffen.
- Einer der Sponsoren von Kojiro ist die Shōnen Sunday.
- Die Rennwagen und ihre jeweiligen Nummern passen zu den Charakteren, die sie fahren:
- Gerozaimons Wagen ähnelt seiner Panzerung und hat die Nummer 1, möglicherweise aufgrund der Nanori
-Lesung von 1 (jap. 一, ka), homophon zur ersten Silbe in „kaeru“ („Frosch“). Eventuell spielt es auch auf den Umstand an, dass er der erste der Acht Dämonen war und der erste Widersacher, der sich Yaibas Gruppe anschloss.
- Kojiro fährt einen typischen Formel 1
-Wagen und trägt dazu den passenden Overall mit den Aufnähern der Sponsoren. Er hat die Nummer 2 (jap. 二, ni), möglicherweise eine Anspielung auf seinen kulturellen Status als ewige Nummer 2 nach Musashi (jap. 二の次, ni no tsugi).
- Sayakas Wagen ist mit einem Sonnenschirm versehen und trägt die Nummer 3 (jap. 三, mi, homophon zur ersten Silbe in Mine)
- Onimarus und Kumo-Otokos Wagen erinnert an Takeshis Rüstung mit skelettartigen Komponenten, Stacheln und einer schwarzen Lackierung. Sie haben die Nummer 4 (jap. 四, yon), in lateinischen Buchstaben als Anagramm zu „ony“, beziehungsweise phonetisch „oni
“. Möglicherweise handelt es sich auch um eine Doppelanspielung mit der Alternativlesung shi, die homophon zur letzten Silbe in „Takeshi“ ist und im japanischen Volksglauben eine Assoziation mit dem Tod
hat.
- Gosho hat die Nummer 5 (jap. 五, go), sein Wagen ist einer G-Pen-Zeichenfeder
nachempfunden, wie Mangaka sie für das traditionelle Tuschen nutzen.
- Musashi hat die Nummer 6 (jap. 六, mu), er fährt ein klassisches Holzboot ähnlich dem berühmten Boot, mit dem er absichtlich zu spät zu seinem Duell mit Kojiro auf Ganryujima anreiste.
- Namako hat die Nummer 7 (jap. 七, na), sein Fahrzeug ist einer Seegurke
nachempfunden.
- Yaiba hat die Nummer 8 (jap. 八, ya). Sein Wagen erinnert an einen klassischen Rennwagen oder ein Go-Kart.
- Professor Kanabo hat die Nummer 9 (jap. kyū, möglicherweise aufgrund der Ähnlichkeit zur Silbe „kyō“ in „kyōju“ = „Professor“). Sein Wagen wurde nach einer fliegenden Untertasse
modelliert.
- Jūbei hat die Nummer 10 (jap. 十, jū). Sein Wagen erinnert an eine Rikscha
.
- Gerozaimons Wagen ähnelt seiner Panzerung und hat die Nummer 1, möglicherweise aufgrund der Nanori
Auftritte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Haupt- und Nebencharaktere | Normale Charaktere | Orte | Gegenstände |
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