Ramen Ogura

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Gebäude
Ramen Ogura Außen.png
In der Landessprache ラーメン小倉, Ramen Ogura
Standort
Stadt Tokio
Land Japan
Debüt
Im Manga Band 73: Kapitel 765
Im Anime Episode 644

Das Ramen Ogura (jap. ラーメン小倉, Ramen Ogura) ist ein Lokal im Beika-Viertel, das von Katsumasa Ogura betrieben wird.

Ramen Ogura war ursprünglich ein heruntergekommenes Restaurant im Haido-Viertel, bevor es abgerissen wurde und im Beika-Viertel sehr erfolgreich neu eröffnete.[1] Dort wurde der Slogan von Einfach mordsgut! in Echt voll einfach mordsgut! geändert, da das Restaurant laut des Besitzers mit der Zeit gehen müsse.

Fassade und Einrichtung[Bearbeiten]

Masumi betritt das Restaurant

Das Ramen Ogura war ein kleines, relativ heruntergekommenes Restaurant inmitten einer auf Hochglanz polierten Einkaufsstraße im Haido-Viertel, bis es im Beika-Viertel mit gleicher Einrichtung, jedoch renovierter Fassade neu eröffnete. Es hat den typischen Look eines Ramen-ya, also eines japanischen Schnellrestaurants für Ramen. So wirbt es außen groß mit Leuchtreklame, über dem Eingang ist die Aufschrift Ramen zu lesen und innen ist es mit einigen roten Barhockern an der Theke ausgestattet, wo die Gäste dem Koch direkt beim Zubereiten der Gerichte über die Schulter schauen können.

Qualität des Essens[Bearbeiten]

Im Haido-Viertel wagten sich aufgrund des wenig einladenden Äußeres nur wenige Gäste in das Restaurant, nicht selten nur zehn am Tag. Wer dem Lokal jedoch eine Chance gab, der war beeindruckt vom überragenden Geschmack der Gerichte und der gleichzeitig niedrigen Preise, so auch Conan und Kogoro. Auch Sayo Ohashis Vater beispielsweise war Stammgast. Nach dem Umzug ins Beika-Viertel änderte sich dies jedoch schlagartig und der ursprüngliche Geheimtipp avancierte zu einem der angesagtesten Lokale der Gegend mit langen Schlangen vor dem Eingang. Auch Sonoko und Ran sind hin und weg vom Geschmack, als Masumi sie einmal in das Lokal mitnimmt.[2]

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Hinweis: Dieser Sachverhalt kommt nicht in der Originalhandlung des Mangas vor. Er stammt aus dem Spin-off Zero’s Tea Time.

Conan empfiehlt auch Toru das Ramen-Restaurant weiter, welcher Kazami dorthin einlädt und ebenfalls überwältigt vom Geschmack ist.[3]

Mitarbeiter[Bearbeiten]

Da es sich um ein sehr kleines Restaurant handelt, arbeiten nur der Chef selbst, Katsumasa Ogura, und eine Teilzeitkraft, Sayo Ohashi, dort. Diese wurde erst vor Kurzem eingestellt, da ihr Vater bis zu seinem Tod Stammgast im Restaurant gewesen war und sie den Chef bat, sie doch als Teilzeitkraft einzustellen, auch wenn der Lohn sehr niedrig ausfällt.[4] Herr Ogura betreibt das Lokal bereits seit 20 Jahren, hat jedoch ständig finanzielle Probleme aufgrund der niedrigen Preise und der wenigen Gäste, ist seinem Motto Billig, schnell, lecker! jedoch immer treu geblieben, wofür ihn andere Ladenbesitzer beneiden.[1]

Stammgäste[Bearbeiten]

Nachfolgend finden sich alle Personen, welche angeben Stammgäste zu sein oder von Herrn Ogura als Stammgäste bezeichnet werden. Während Yumi, Shukichi und Herr Ohashi bereits am alten Standort im Haido-Viertel Stammgäste waren,[2] ist Masumi erst im Beika-Viertel auf den Laden aufmerksam geworden. Mary Sera ist indirekt Stammgast, da ihr Masumi immer etwas auf dem Laden mit ins Hotel bringt.[2] Zudem gibt es viele weitere, namentlich nicht genannte Stammgäste.

Vorfälle[Bearbeiten]

Ein mordsgutes Ramen[Bearbeiten]

Ogura will nicht für Saizu kochen

Conan und Kogoro kommen durch einen Werbeprospekt zum Abendessen in das Ramen Ogura in der Haido-Einkaufspassage. Als Kogoro sich auf den Platz von Oguras verstorbenem Stammkunden setzen will, bittet Ogura Kogoro höflich darum, sich einen anderen Platz zu suchen. Einige Zeit später kommt der Immobilienmakler Tokumori Saizu ins Restaurant; lautstark gibt Ogura ihm zu verstehen, dass er ihn nicht in seinem Laden haben, geschweige denn für ihn kochen wolle, da dieser seit geraumer Zeit seine Angestellten als Störenfriede in das Restaurant schicke, um die Kundschaft zu vergraulen und Ogura zum Verkauf seines Ladens zu zwingen.[4] Doch Saizu lässt sich nicht abweisen und setzt sich an den Platz des verstorbenen Stammkunden. Während Ogura für Kogoro, Conan und Saizu seine Spezialität, das Ramen à la Höllenfürst, zubereitet, wird er von Saizu gefragt, ob er endlich eine Entscheidung bezüglich seines Ladens getroffen habe. Grinsend erzählt Ogura, dass er nicht verkaufen werde. Doch Saizu streut Zweifel und behauptet, Ogura würde mit dieser Haltung alleine dastehen. So habe der benachbarte Friseur Atsushi Taninaka heftig über Ogura gelästert und gesagt, Oguras heruntergekommener Laden würde nicht mehr in die schicke Einkaufspassage passen. Ogura zweifelt kurz, doch dann betritt Taninaka selbst das Restaurant und stellt die Sache klar: Er habe lediglich gesagt, dass Oguras Geschäft besser laufen würde, wenn er mal renovieren würde. Ogura erwidert, dass er das gerne tun würde, aber dafür die Einnahmen nicht reichten.[4]

Saizu stirbt mitten im Restaurant

Als Conan und Kogoro das Ramen probieren, sind sie von Oguras Spezialität begeistert und wollen glatt Stammkunden werden und noch mehr Leute ins Lokal bringen, sehr zum Unmut von Saizu, der feststellt, dass Ogura wohl nicht so schnell pleite gehen werde, solange das Essen schmecke. Doch sollte jemand am mordsguten Ramen tatsächlich sterben, wäre das Restaurant vermutlich am Ende, sagt Saizu und denkt laut darüber nach, Gift ins Ramen zu mischen. Als Kogoro wegen der andauernden Sticheleien wütend wird und Saizu am Schlafittchen packt, will Ogura einschreiten, doch dann fällt Saizu mit einem Röcheln zu Boden.[4] Während Kogoro Sayo einen Krankenwagen rufen lässt, geht Ogura davon aus, dass dies erneut eine Masche von Saizu ist, der eine Lebensmittelvergiftung vortäuschen will, um dem Restaurant zu schaden. Ogura will Saizu zusammen mit Taninaka rausschmeißen, doch Conan erkennt, dass Saizu vergiftet wurde und lässt die Polizei rufen.[5]

Die Verdächtigen

Nach einer Leibesvisitation aller Verdächtigen muss Ogura zusammen mit den anderen draußen warten. Obwohl es für ihn nicht von Vorteil ist, erklärt Ogura Kogoro die einzelnen Schritte zum Kochen von Ramen. Kogoro stellt dadurch fest, dass Sayo und Ogura jederzeit Gift in Saizus Ramen hätten mischen können, was Ogura nicht abstreitet. Trotzdem beharrt er auf seiner Unschuld.[5] Tatsächlich ist Ogura nicht der Täter, wie Conan als schlafender Kogoro beweisen kann. Stattdessen sei Taninaka der Täter, was Ogura und Sayo nicht glauben wollen, weswegen sie sich mehrfach lautstark für ihn einsetzen. Selbst als die Polizei Giftspuren an der Brille von Taninaka findet, zweifeln Ogura und Sayo weiterhin an seiner Schuld, bis Taninaka selbst die Tat gesteht. Er wollte Ogura dazu zwingen, seinen Laden zu schließen, da niemand in einem Restaurant essen wollen würde, in dem ein Giftmord passiert sei. Taninaka macht Ogura Vorwürfe wegen der fehlenden Renovierungen und wegen seiner fehlenden Ahnung von guter Geschäftsführung. Tatsächlich habe Saizu nicht gelogen, als er sagte, dass die anderen Ladenbesitzer Ogura mit Argwohn gesehen haben. Doch das alles konnte Taninaka Ogura nie ins Gesicht sagen, weil er ihn insgeheim immer um sein Restaurant beneidet hatte, welches beste Qualität zum niedrigsten Preis anbietet und nicht nur auf Profit aus sei. Zuletzt sagt Taninaka, dass er der festen Überzeugung sei, dass es Ogura auch an einem anderen Ort nie an Stammkunden mangeln werde. Einen Monat nach dem Vorfall ist Ogura mit seinem Restaurant nach Beika umgezogen, wo die Leute nun vor seinem Restaurant Schlange stehen.[1]

Verdächtige Kundschaft im Ramen-Restaurant[Bearbeiten]

Yumi, Neako und die drei Verdächtigen

Masumi Sera lädt Conan, Ran und Sonoko zum Abendessen in ihren Stammladen ein, welcher sich als Ramen Ogura entpuppt. Im Laufe des Abends erzählen Ogura und Sayo von dem Raubmord in der Gegend, und dass drei ihrer Stammgäste tatverdächtig seien. Just in diesem Moment kommen Yumi und Naeko ins Restaurant und fragen nach besagten Kunden. Ogura kann der Gruppe von den neuerlichen Essgewohnheiten der Verdächtigen berichten; zudem erinnert er sich nun an einen Abend, an dem das Opfer des Raubmords im Laden vor den Verdächtigen geprahlt hat, was er zuvor bei der Polizeibefragung vergessen hatte. Außerdem erinnert sich Ogura nun, dass zur Tatzeit noch ein weiterer Gast im Lokal war: Shukichi. Daraufhin rufen Yumi und Masumi ihn an, und durch Shukichis Aussagen kommen Conan und Masumi auf die Lösung des Falls.[6]

Am nächsten Tag stellen Conan, Masumi, Takagi und Sato im Restaurant dem Täter Sosuke Mizushina eine Falle, wobei auch Ogura und Sayo mitspielen. Nach der Verhaftung des Täters geht Masumi früher nach Hause, wodurch Ogura es schon wieder versäumt, ihr ein Taschentuch wiederzugeben, welches sie einmal im Restaurant vergessen hatte. Ogura gibt es Conan, damit dieser es Masumi bei Gelegenheit geben kann. Auf dem Taschentuch ist in lateinischen Buchstaben der Name „Mary“ eingestickt, was Ogura als „Mari“ (マリ) gelesen hatte. Tatsächlich wird der Name in japanischer Silbenschrift aber als „Mearī“ (メアリー) gelesen. Durch das Taschentuch bekommt Conan erstmals einen Hinweis auf die wahre Identität von Masumis kleiner Schwester außerhalb des Territoriums.[7]

Treffpunkt für Conan und Akai[Bearbeiten]

Während der Gefangennahme von Shukichi durch einen Mörder dient das Ramen Ogura als Treffpunkt von Conan und Shuichi Akai. Conan wartet dabei vor dem Restaurant, bis Akai mit einem Auto vorfährt; Conan steigt ein und die beiden fahren weiter, um Shukichi zu retten.[8]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 1,0 1,1 1,2 Detektiv ConanBand 73: Kapitel 767 ~ Das Ramen Ogura schließt und eröffnet in Beika neu.
  2. 2,0 2,1 2,2 Detektiv ConanBand 88: Kapitel 928 ~ Masumi, Ran, Sonoko und Conan essen im Ramen Ogura.
  3. Zero’s Tea TimeBand 3: Kapitel 25 ~ Toru lädt Kazami ins Ramen Ogura ein.
  4. 4,0 4,1 4,2 4,3 Detektiv ConanBand 73: Kapitel 765 ~ Sayo erwähnt ihren niedrigen Lohn.
  5. 5,0 5,1 Detektiv ConanBand 73: Kapitel 766 ~ Saizu wird im Ramen Ogura ermordet.
  6. Detektiv ConanBand 88: Kapitel 929
  7. Detektiv ConanBand 88: Kapitel 930
  8. Detektiv ConanBand 98: Kapitel 1045 ~ Conan und Akai treffen sich vor dem Ramen Ogura