Kapitel 11 (Wild Police Story)

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Die Köpfe zusammenstecken
Cover zu Wild-Police-Story-Kapitel 11
Allgemeine Informationen
Kapitel Kapitel 11
Manga-Band Band 2
Im Anime Episode 1061
Japan
Japanischer Titel 鳩首凝議
Titel in Rōmaji Kyūshugyōgi
Übersetzter Titel Die Köpfe zusammenstecken
Veröffentlichung 4. November 2020
Shōnen Sunday #49/2020

Kyūshugyōgi ist das elfte Kapitel des Spin-offs Wild Police Story. Übersetzt bedeutet der Titel in etwa Die Köpfe zusammenstecken. Es ist in Band 2 zu finden.

Handlung[Bearbeiten]

Die drei Personen mit Tattoos sind verdächtig

Hiromitsu Morofushi erzählt Kenji Hagiwara, Jinpei Matsuda, Rei Furuya und Wataru Date von der Nacht vor 15 Jahren, in der seine Eltern starben. Gegen 19 Uhr klingelte es an der Haustür, scheinbar war es ein Bekannter von Hiromitsus Vater. Sein Vater sprach im Hauseingang mit dem Mann, bis dieser plötzlich anfing, zu schreien. Hiromitsus Mutter ging zu diesem Zeitpunkt ebenfalls zur Tür; dann hörte Hiromitsu einen Schrei seines Vaters. Seine Mutter kam zu ihm zurück und versteckte Hiromitsu in einem Schrank. Danach stritt sie mit dem Mann, doch bald konnte Hiromitsu auch ihre Stimme nicht mehr hören. Stattdessen hörte er bald den Singsang des Täters, der immer wieder einen Satz wiederholte: „Es ist okay, du kannst rauskommen, Yuri“. Yuri war ein Mädchen, mit dem Hiromitsu vor ihrem Tod öfters gespielt hatte, und die dem vermissten kleinen Mädchen zum Verwechseln ähnlich sieht; doch warum der Täter in Hiromitsus Haus nach der toten Yuri suchte, weiß Hiromitsu nicht. Damals blickte er durch einen vertikalen Spalt der Schiebetüren des Schranks und erhaschte dabei einen Blick auf das Kelch-Tattoo des Täters auf dessen Arm. Danach verlor Hiromitsu das Bewusstsein; als er erwachte, öffnete gerade sein Bruder, der am vorherigen Tag noch im Mittelschul-Camp war, den Schrank. Er erzählte seinem Bruder nichts von dem Tattoo, weil er nach dem Vorfall an Amnesie und Aphasie litt. Hiromitsu wurde zur Bewältigung seiner psychischen Probleme zu Verwandten in Tokio geschickt, während Takaaki in Nagano blieb. Hiromitsus Aphasie wurde jedoch auch in Tokio zunächst nicht besser; erst, als er sich mit Furuya anfreundete, begannen seine Probleme zu verschwinden.

Um den Mörder seiner Eltern zu fassen, will Hiromitsu Polizist werden. Zufälligerweise ist er bei seinen Nachforschungen auf drei verdächtige Personen mit Tattoos gestoßen: Sumio Irie mit dem Kelch-Tattoo auf dem Arm, Hajime Tomori mit dem Tattoo von zwei sich gegenseitig ansehenden KannonWikipedia-Abbildungen auf dem Arm, und Shuzo Monobe mit dem Skorpion-Tattoo im Nacken. Doch Hiromitsu zweifelt daran, dass einer von ihnen der Täter sein könnte, da der Täter höchstwahrscheinlich noch in Nagano ist, und nach 15 Jahre wohl kaum zufällig in seinem Umfeld auftauchen würde. Doch seine Freunde haben die Verdächtigen trotzdem schon befragt und Details über sie ermittelt, da sie Hiromitsus Vorhaben schon lange durchschaut hatten.

Irie ist 46 Jahre alt und lebt zusammen mit seiner Frau; vor 14 Jahren eröffnete er einen Eisenwarenladen, den er bis heute betreibt. Er ist schweigsam und unfreundlich, doch seine fachliche Kompetenz steht außer Frage, so zumindest sein Ruf in der Nachbarschaft. Sein Kelch-Tattoo ließ er sich vor 10 Jahren stechen, zur Feier seines Sieges beim Tischtennis-Turnier des Nachbarschaftsvereins. Tomori, der damals mit Irie in einem Team war, bestätigte den Zeitpunkt des Tattoos. Date erzählt zudem von einer Aussage von Irie während der Befragung, die Hiromitsu erkennen lässt, dass Irie mit Nagano-Dialekt spricht. Doch trotzdem steht der Zeitpunkt des Tattoo-Stechens im Widerspruch mit dem Zeitpunkt des Mordes.

Tomori ist 50 Jahre alt und lebt alleine. Er betreibt eine Wäscherei/Waschsalon, der früher von seinem Onkel betrieben wurde. Sein Tattoo mit den zwei Abbildungen von Kannon ließ er sich vor 20 Jahren stechen, zum Andenken an seine Frau und seine Mutter, die damals bei im selben Verkehrsunfall starben. Neben seiner beruflichen Tätigkeit hat er in der Nachbarschaft den Ruf, auch als Handwerker und Reparateur begabt zu sein. Laut eigener Aussage war er mit Irie im selben Tischtennis-Team, weil sie beide aus der selben Stadt kommen. Wenn sich Tomori das Tattoo vor 20 Jahren stechen ließ, dann hätte Hiromitsu es vor 15 Jahren auf seinem Arm sehen können. Doch zwei Abbildungen von Kannon sehen absolut nicht wie ein Kelch aus, egal wie man es dreht und wendet, sagt Furuya.

Monobe ist 35 Jahre alt und lebt ebenfalls alleine. Sein Skorpion-Tattoo ist das Logo der Gang „Scorpion Glass“, der Monobe früher angehörte. Wie der Name vermuten lässt, ist die Pose des Skorpions der Form eines Glases nachempfunden, was man durchaus als Kelch sehen könnte. Das Tattoo hatte Monobe sich vor 15 Jahren stechen lassen, was zeitlich gerade so zum Mord an Hiromitsus Eltern passen würde.

Date und Furuya stören sich an etwas in diesen Informationen. Hiromitsu muss an die Worte seines Bruders aus einem kürzlichen Telefonat denken; dabei erzählte Hiromitsu von seinen Erinnerungen an den Mord, doch Takaaki erwiderte, dass ihr Haus in Nagano damals ein Haus im westlichen Stil war, es gab also keine japanischen Schränke und Schiebetüren; Hiromitsus Versteck war dementsprechend ein westlicher Schrank mit Rollläden, dessen Türen nach außen geöffnet werden. Furuya vermutet, dass Hiromitsus Erinnerungen mit den Erinnerungen an das Haus seiner Verwandten in Tokio durcheinander geraten sind, denn das Haus in Tokio war im japanischen Stil gehalten. Matsuda wirft ein, dass Hiromitsu, um durch einen vertikalen Spalt in der Schranktür das Tattoo des Täters sehen zu können, die Schranktür nach außen hätte öffnen müssen, was er sicherlich nicht hätte tun können, ohne dabei die Aufmerksamkeit des Täter auf sich zu ziehen. Date vermutet, dass Hiromitsu das Tattoo nicht durch einen vertikalen Spalt zwischen den Türen, sondern durch einen horizontalen Spalt zwischen den Rollläden-Lamellen gesehen hatte. Durch diese These hat die ganze Gruppe einen Geistesblitz.

Einige Zeit später will Onizuka den Fortschritt der Gruppe beim Säubern des Baderaums kontrollieren, doch im Baderaum ist niemand mehr.

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Auftritte[Bearbeiten]

Haupt- und Nebencharaktere Normale Charaktere Orte Gegenstände
  • Polizeiakademie Tokio
  • Klassenflagge