Fall 287: Kendō-Turnier am Tōto-Gymnasium
[[Heiji Hattori]] möchte endlich seine Revanche mit Soshi Okita bei einem Kendō-Turnier der Oberschulen am [[Tōto-Gymnasium]] in [[Tokio]] haben. [[Conan Edogawa]], [[Ran Mori]] und [[Kazuha Toyama]] beobachten seinen beeindruckenden Kampf, in dem er seine „Fünffachstoß“-Technik verwendet, welche Conan verblüfft, weil Soshis Gegner im Anschluss sogar auf einer Trage hinausgebracht werden muss. Kurz darauf ereignet sich vor der Turnierhalle ein Mord, bei dem einer der Schiedsrichter, [[Shido Nukitani]], getötet wird und ein Blinder der einzige Zeuge zu sein scheint. Gerade als Conan die Leiche untersucht und Ran Inspektor [[Wataru Takagi]] kontaktiert, erscheint Soshi wie aus dem Nichts, den Conan aufgrund seiner Silhouette zunächst für Heiji hält und der ihm erklärt, dass die Todesursache wie ein sogenannter „Tsujigiri“ aussieht (wörtlich „Kreuzungsmord“), der in der Vergangenheit von Samurai verübt wurde, um ihre neuen Waffen und Techniken zu testen. Conan ist überrascht und irritiert von seinem Auftreten und fragt ihn, wer er sei. Er stellt sich ihm als Soshi Okita von der [[Senshin-Oberschule]] in [[Kyoto]] vor.
Nachdem Ran die Polizei gerufen hat, bemerkt sie Soshi Okita bei Conan, den sie fragt, ob er derselbe Okita mit der „Fünffachstoß“-Technik ist wie der, den Kazuha erwähnt hat. Soshi beantwortet ihre Frage überhaupt nicht, beginnt allerdings sofort mit ihr zu flirten und sie in seine Heimatstadt Kyoto einzuladen. Dieses Verhalten und seine Schlussfolgerungen bezüglich der Uniform, die die Leiche trägt und die er als die eines Schiedsrichters identifiziert, erinnern sie wiederum stark an [[Shinichi Kudo]]. Soshi bekommt plötzlich ein Bambusschwert über den Hinterkopf gezogen - Heiji ist endlich angekommen und ermahnt Soshi, sich zusammenzureißen, weil Ran bereits die Freundin seines besten Freundes ist, was ihn jedoch nicht stört, weil er meint, dass dieser Shinichi ja nicht anwesend ist.
Als die Verdächtigen anschließend an den Toiletten angetroffen werden, stoppt Soshi auf grobe Weise den Schiedsrichter [[Nenji Norimura]], der gerade gehen wollte. Während die Polizei, darunter Takagi und Inspektorin [[Miwako Sato]], die Verdächtigen verhören und Conan und Heiji Nachforschungen anstellen, entdeckt Soshi den blutbefleckten Dōgi (die Kendo-Rüstung) des Täters hinter den Toiletten, was ihn daran erinnert, dass diese Rüstung kürzlich als gestohlen gemeldet wurde. Aufgrund des neuen Fundes möchte Sato, dass das Turnier abgesagt wird, woraufhin Heiji sie auffordert, dies nicht zu tun, weil er gewinnen muss, um „[Kazuha] die Worte zu sagen, die ich zu sagen habe“. Soshi versteht seinen Wink, dass dies einen Sieg gegen ihn impliziert, sofort und fordert Heiji zu einem Duell vor Ort heraus.
[[Datei:Episode 916-4.png|miniatur|links|Heiji vs. Okita]]
Sato greift in die gegenseitige Provokation beider ein und verspricht, dass sie ihren Kampf fortsetzen dürfen, wenn sie den Fall rechtzeitig lösen können, da das Turnier in diesem Fall nicht mehr abgesagt werden müsste. Während Conan und Heiji ihre Schlussfolgerungen fortsetzen, zieht Soshi Okita unerwartet das Dōgi des Täters an, weil es ihn „neugierig“ machte, was zunächst alle Anwesenden entsetzt, bis ihnen klar wird, dass er in der Tat auf ein interessantes Detail gestoßen ist: Der Täter muss den Hakama, die Dōgi-Hose, falsch herum getragen haben. Mit diesen und anderen Beweisen ist Heiji der Erste, der den Fall löst, und freut sich darauf, Shinichi/Conan geschlagen zu haben.
Gerade als Heiji von seiner Deduktion erzählen will, platzt Soshi dazwischen und gibt seine eigene „Deduktionsshow“ zum Besten: Seiner Meinung nach ist der Täter definitiv der blinde alte Mann, Yasuoka Katsunari, da der (fiktive) Samurai Zatoichi ebenfalls blind war. Nach Soshis Logik konnte er die Präsenz seines Opfers „spüren“. Als Soshi sich über seine eigenen Schlussfolgerungen freut und den alten Mann bittet, Zatoichis Spruch „Der Tod ist zu gut für dich" zu zitieren, fragt sich Conan nur, ob er „irgendwie doof“ ist, was Heiji damit abwiegelt, dass er einfach so sei.
Heiji fährt nun endlich mit der richtigen Lösung fort und entlarvt Nenji Norimura als den tatsächlichen Täter, der den Mord auch gesteht und als sein Motiv erklärt, dass das Opfer Nukitani Norimuras Sohn vor zwei Jahren in den Selbstmord getrieben habe, als er und sein Team wegen einer Siegespose disqualifiziert wurden, die nach den Kendō-Bestimmungen verboten ist, aber als ein Kämpfer aus der Kansai-Region gewann, wurde dieser nicht disqualifiziert, was Norimura als Bevorzugung interpretierte, da Nukitani ebenfalls aus der Region stammte. Soshi Okita klärt das Missverständnis auf: Der Kämpfer aus der Region Kansai war einer seiner Klassenkameraden, der den Omamori der Familie Okita, eine Art Talisman aus dem Hachidai-Schrein, mit dem Okita noch nie einen Kampf verloren habe, ausgeliehen hatte. Da dieser Klassenkamerad nach nur einem Treffer gewonnen hatte, schaute das Omamori unter dem Dōgi hervor und der Junge hielt ihn,währnd er dem Gott des Schreins dankte und weinte, wozu Nukitani lediglich sagte, dass man in einem Kampf niemals Tränen zeigen sollte.
Norimura, der diese Wahrheit nicht akzeptieren kann, versucht, Soshi Okita anzugreifen, woraufhin Heiji und er in ihre Kampfstellungen zurückkehren. Bevor sie jedoch in die Verteidigung übergehen können, springt Ran wortwörtlich ein und gibt Norimura einen heftigen Karate-Tritt, der ihn sofort ausschaltet, weil sie mittlerweile ihre Geduld verloren hat. Heiji sollte laut ihr nicht zu spät zu seinem Kampf kommen, damit er gewinnen und dann Kazuha seine Liebe gestehen kann. Währenddessen verliert Soshi unwissentlich sein Omamori, das Sato aufhebt und mitnimmt.
Trotz der Eile sind Ran, Heiji, Conan und Soshi zu spät. Kazuha erzählt ihnen unter Tränen, dass der Kampf bereits beendet ist und dass die Gegner von Heiji und Soshi, [[Kurahiko Namakoshi]] und [[Takeshi Onimaru]], durch Nichterscheinen ihrer Gegner gewonnen haben. Soshi nimmt es leicht und beschuldigt Heijis Drang, unbedingt den Mordfall lösen zu müssen, während Heiji wiederum Soshi beschuldigt, der angeblich Zeit mit seinem Zatoichi-Monolog verschwendet habe.