Kapitel 1011

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Erinnerungen
Cover zu Kapitel 1011
Allgemeine Informationen
Kapitel Kapitel 1011
Manga-Band Band 95
Im Anime noch nicht umgesetzt
Japan
Japanischer Titel あの女性の記憶
Titel in Rōmaji Ano Hito no Kioku
Übersetzter Titel Erinnerungen an diese Frau
Veröffentlichung 25. April 2018
Shōnen Sunday #22–23/2018
Deutschland
Deutscher Titel Erinnerungen
Veröffentlichung 26. April 2018

Erinnerungen ist das 1011. Kapitel der Manga-Serie Detektiv Conan. Es ist in Band 95 zu finden.

Fall 292
Fall-Abschnitt 1 Band 95: Kapitel 1009
Kapitel 1011
Fall-Abschnitt 2 Band 95: Kapitel 1010
Fall-Abschnitt 3 Band 95: Kapitel 1011
Fall-Auflösung Band 95: Kapitel 1012

Handlung[Bearbeiten]

Kapitel 1011-1.png

Megure, Takagi, Kogoro, Amuro und Conan gehen nochmal die Details des Falls durch, doch wirklich weiter kommen sie nicht. Scheinbar kann nichts getan werden, bis das Opfer Yuri Asakura ihr Bewusstsein zurückerlangt, doch dann haben einige weitere Bunny Girls aus dem Club sich an ein paar Fakten erinnert.

Zwei Kolleginnen von Yuri erinnern sich daran, dass Atsufumi Fukamachi mal alleine zum Club gekommen ist. Damals hat er mit Yuri ein Zwiegespräch geführt und ihr einen Umschlag gegeben, über den Inhalt wissen die Kolleginnen allerdings nicht. Kogoro vermutet, dass Fukamachi mit Geld versucht hat, Yuri davon abgehalten, seinen Herren zu einer Hochzeit zu zwingen. Conan wirft ein, dass Morooka ja aber trotzdem immer noch zum Club gekommen ist, was er wohl nicht tun würde, wenn Yuri ihn wirklich zu einer Hochzeit zwingen wollte. Dann stellt Kogoro die gegenteilige These auf, dass Yuri mit dem Geld zu einer Affäre mit Morooka bewegt werden sollte, doch sie lehnte ab. Amuro und Conan zweifeln aber an, warum sie dann von Atsufumi oder Morooka vergiftet werden sollte, wofür sich Conan von Kogoro einen Schlag auf den Kopf einfängt.

Megure erkundigt sich bei den Bunny Girls, wann Morooka genau mit seinen Besuchen hier im Club angefangen hat. Das war etwa vor einem halben Jahr, also kurz nach dem Tod von Morookas Frau. Kogoro spekuliert, dass Morooka ein Womanizer war, und tatsächlich erwähnt ein Bunny Girl, dass Morooka erzählt hat, in seinen Zwanzigern ziemlich „ungezogen“ gewesen zu sein; er sei damals mit einer Frau, die er liebte, durchgebrannt und hat vier Jahre mit ihr in Tottori gelebt. Doch dann haben ihn seine Eltern eingeholt und ihn gezwungen, seine ursprünglich arrangierte Zwangsheirat durchzuziehen. Der Butler Fukamachi kam über diese Ehe von der Ehefrau in die Dienste von Morooka, weil die Ehefrau darauf bestand, dass der Butler von ihrem Elternhaus weggeht und in ihrem Dienst bleibt. Was aus der wirklichen Liebe von Morooka wurde, wissen die Bunny Girls nicht. Allerdings fällt ihnen ein, dass Yuri ja auch aus Tottori kommt, und sie und Morooka sich vielleicht wegen dieser Gemeinsamkeit so gut verstanden haben. Auch das verdächtige Bunny Girl Sana Murakami kommt ursprünglich aus Tottori, auch wenn sie versucht, ihre Herkunft zu verbergen.

Zur gleichen Zeit bekommt Sana einen Anruf von ihrem Vater, bei dem Conan und Amuro mithören. Sana herrscht ihren Vater an, dass er sich wegen dem Geld keinen Kopf machen soll und sich einfach nur auf seine Behandlung konzentrieren soll. Sie werde sich schon um die Kosten für die OP kümmern, denn sie wird ihn nicht einfach so sterben lassen, da durch ihre Adern dasselbe sture, rote Blut fließe, wie durch seine Adern. Als Sana von „rotem Blut“ spricht, werden bei Amuro wieder Erinnerungen an Elena Miyano geweckt. Im nächsten Moment bekommt er eine Nachricht von Rum, der ihn anweist, sich mit den Informationen über Shinichi Kudo zu beeilen und dabei erneut den englischen Spruch „Time is Money!“ beifügt. Conan, dem auch Amuros Aussetzer durch die Erinnerungen an Elena nicht verborgen geblieben sind, beäugt Amuro dabei kritisch. Unterdessen fragt Megure Sana, wo sie war, als Yuri ihr Glas auf dem Tisch abgestellt hat, als Fukamachi ausversehen den Alarm an seinem Handy ausgelöst hat. Sana sagt, dass sie war nicht in der Nähe war, und versucht sich das von Morooka und Fukamachi bestätigen zu lassen, doch Morooka war zu seinem Auto gegangen, um die Ersatzbrille zu holen, und Fukamachi hatte eben deshalb seine Brille nicht auf, weswegen sie beide keine Ahnung haben, wo Sana war. Sana beteuert gegenüber Megure mehrfach, dass sie wirklich nicht bei dem Tisch war.

Wenig später berichten Amuro und Conan Megure davon, was die Bodyguards von Morooka über ihren Chef erzählt hatten, über seine starken Gewichtsschwankungen, dass er öfters hinfällt und sich verletzt. Bei dem Wort „verletzt“ erinnert sich Amuro wieder an Elena Miyano, aber nicht nur in Fetzen, sondern eine komplette Erinnerung kommt ihm wieder in den Sinn. Vor vielen Jahren wurde ein junger, schwer verletzter und blutender Amuro von der jungen Akemi Miyano gegen seinen Willen in die Arztpraxis ihrer Eltern gezerrt, eben weil Amuro so stark verletzt war. Elena erkennt den jungen Amuro, der sich nicht zum ersten Mal wegen einer Prügelei solche Verletzungen zugezogen hat. Doch Amuro erklärte, dass er sich nicht zum Spaß an der Freude prügelt, sondern weil die anderen Kinder ihn immer verspotten, da seine Haarfarbe und seine Hautfarbe komisch seien. Doch Amuro sagt, er sei in Japan geboren worden und ist hier aufgewachsen. Er sei durch und durch Japaner und doch akzeptieren ihn die anderen Kinder nicht, nur weil von seinen Eltern einer ein Ausländer ist. Elena sagt in einem extrem ernsten Ton, dass sie den Kindern, mit denen er sich deswegen streitet, folgendes sagen soll: Auch wenn Menschen unterschiedlich aussehen, wenn man sie aufschneidet und ihnen die Haut abzieht, sind doch alle Menschen nur ein Sack aus Fleisch und Blut. Und der Beweis dafür ist, ob weiß, ob schwarz, ob asiatisch, durch die Venen jedes Menschen fließt am Ende doch dasselbe rote Blut. Das soll Amuro den anderen Kindern sagen. Sofort nach dem Ende dieser spontanen Medizinbelehrung wird Elenas Gesichtsausdruck wieder freundlich, sie lächelt Amuro an und kümmert sich um seine Verletzungen.

Wenig später ist sie mit Desinfizieren auch schon fertig, und Akemi muss die Wunden nur noch mit Pflastern versorgen. Während sich die kleine Akemi darum kümmert, kommt Atsushi Miyano zu seiner Frau und zeigt sich erstaunt darüber, dass Elena so viel mit einem fremden Jungen redet, obwohl sie doch normalerweise Angst vor Fremden hat. Elena erklärt ihrem Mann, dass das bei diesem Jungen anders ist, weil er, wie sie selbst auch, Halbjapaner ist. Danach lenkt Elena das Gespräch auf das Thema Umzug: sie will wissen, ob Atsushi nun in die Einrichtung zieht, die Interesse daran gezeigt hat, seine Forschung zu finanzieren. Atsushi will tatsächlich ablehnen: er könnte sich nicht dazu bringen, Elena und Akemi zu verlassen, und außerdem hat Elenas Schwester das Ehepaar ja vor dieser „Karasuma-Gruppe“ gewarnt, denn die seien etwas zwielichtig; es gäbe schlechte Gerüchte über die Gruppe. Außerdem will Atsushi von der wissenschaftlichen Welt auf der nächsten Konferenz nicht erneut als „verrückter Wissenschaftler“ abgestempelt werden. Doch Elena wendet ein, dass er seine Art der Forschung nicht einfach nebenbei betreiben kann, während man auch noch eine Arztpraxis betreibt; wenn die Karasuma-Gruppe also gut zahlt, dann könnten sie ja die Praxis schließen, Elena und Akemi könnten zusammen mit Atsushi in die Einrichtung ziehen und Elena könnte Atsushi bei seiner Forschung helfen. Nun wendet Atsushi wiederum ein, dass sie doch mit der Praxis mehr als genug verdienen, um ihre dreiköpfige Familie zu versorgen, doch Elena korrigiert ihn: ihre vierköpfige Familie. Sie legt eine Hand auf ihren Bauch und offenbart, bereits im dritten Monat schwanger zu sein, woraufhin Atsushi sofort beschließt, dass Angebot von der Karasuma-Gruppe nochmal zu überdenken. Elena ermutigt ihn, immerhin sei die Forschung Atsushis Traum, und diesen Traum sollte er nicht einfach aufgeben.

Unterdessen ist Akemi mit Amuros Pflastern fertig und der Junge macht sich auf den Weg nach Hause. Vorher fragt er Elena aber noch, ob er wieder herkommen kann, wenn er das nächste Mal in eine Prügelei gerät, doch das verneint Elena streng: ihre Praxis lehnt kleine Jungs, die in Prügeleien geraten, grundsätzlich ab. Doch dann wird sie wieder freundlich und fürsorglich und sagt Amuro, dass wenn sein Stolz beim Vertragen, mit wem auch immer er sich gestritten hat, verletzt wird, wird sie ihm gerne ein Pflaster darauf kleben. In der Gegenwart hat Amuro mit einem Lächeln im Gesicht nach dieser Erinnerung auch eine Einsicht im Bezug auf den Fall im Black Bunny’s Club.

Unterdessen hat Ran unter ihrem Schuh einen bemalten Nageltip gefunden, auf den sie irgendwann getreten sein muss. Sie übergibt diesen Takagi. Die anderen Bunny Girls bestätigen, dass der Nageltip von Yuri stammt, sie hat immer solche mit Lilienmuster getragen, denn die seien laut Yuris eigener Aussage ihr Markenzeichen. Ran seufzt und stellt frustriert fest, dass der heutige Tag eine einzige Pleite ist: sie tritt auf ein potenzielles Beweisstück und vorhin hat sie auch ihre Portemonnaie verloren, doch glücklichweise hat Amuro es gefunden und zurückgegeben, was Conan sehr interessiert zur Kenntnis nimmt. Kogoro sagt Ran, dass sie wegen dem Nageltip keinen Kopf machen sollte, weil der so klein auf dem Boden ist und sie ja nicht wie Sherlock Holmes immer mit einer Lupe vor dem Auge herumrennt. Durch diese Bemerkung von Kogoro haben Amuro und Conan einen Geistesblitz und durchschauen den Fall. Der Täter hat Yuris Glas vergiftet, indem er ihren Nageltip als Angriffsziel gewählt hat.

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Verschiedenes[Bearbeiten]

Auftritte[Bearbeiten]

Haupt- und Nebencharaktere Normale Charaktere Orte Gegenstände
  • Black Bunny’s Club