Episode 494

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493 Aka to kuro no kurasshu ZekkyōEpisodenliste495 Aka to kuro no kurasshu Konsui
Episode 494
Episode 494.jpg
Allgemeine Informationen
Dauer ca. 25 Minuten
Im Manga Band 57: Kapitel 587, 588, 589 & 590
Fall Fall 171
Japan
Episodennummer Episode 494
Episodentitel 赤と黒のクラッシュ 冥土
Übersetzter Titel Zusammenstoß von Rot und Schwarz: Unterwelt
Erstausstrahlung 04. Februar 2008
(Quote: 9,4%)
Opening / Ending Opening 22 / Ending 29
Next Hint Nanatsu no Ko

Aka to kuro no kurasshu Meido ist die 494. Episode des Detektiv Conan-Animes. Übersetzt bedeutet der Titel so viel wie Zusammenstoß von Rot und Schwarz: Unterwelt.

Einleitung[Bearbeiten]

Damit Conan überprüfen kann, ob Rena Mizunashi die Schwester von Eisuke Hondo ist, hat er sich zusammen mit Kogoro und Ran auf dem Weg zum Anwesen der Familie Okudaira gemacht. Dort arbeitete Eisukes Mutter als Haushälterin. Vor Ort erfahren sie, dass die beiden nicht miteinander verwandt sind. Kogoro wurde währenddessen von Kakuzo Okudaira beauftragt, den Mord an Tango Okudaira zu untersuchen. Etwas später wird Herr Okudaira erhängt aufgefunden. Bei ihm fand Conan das blutbefleckte Buch "Der Mord aus dem Jenseits". Das Buch stellt eine Todesbotschaft dar und lässt darauf hindeuten, dass Herr Okudaira ermordet wurde.

Handlung[Bearbeiten]

Das Okudaira Anwesen

Kommissar Megure möchte von Eko Okudaira wissen, wo sie sich zur Tatzeit aufgehalten hat. Sie erzählt, dass sie damit beschäftigt war, Kogoro ins Wohnzimmer zu führen und ihm den Pool zu zeigen. Allerdings regnete es, sodass sie die Haushälterin Kikuyo Tabata darum bat. Dafür nahm sie ihr die Arbeit ab. Außerdem war Frau Kikuyo einkaufen gegangen und kann dies mit einem Kassenbon beweisen. Frau Tabata erzählt desweiteren, dass die Kaffeekanne nach ihrem Einkaufsbummel nicht mehr in der Küche stand, sondern auf dem Wohnzimmertisch. Jemand muss die Kaffekanne genommen haben und sie Herr Okudaira gebracht haben. Kogoro vermutet, dass es der Täter war und Schlaftabletten in die Kanne tat. Der Butler Hataro Segawa erzählt, dass er nicht der Täter sein kann, da er zu dieser Zeit Tangos Auto reparierte. Als das Geräusch der zerbrochenen Vase erklang, war er wieder bei Kogoro und den anderen, was Kogoro bestätigen kann. Der Inspektor möchte mehr über Tango wissen und erfährt von Frau Tabata, dass er der Sohn von Herr Okudaira war und vor einen Jahr im Pool ertränkt wurde.

Conan zeigt eine Nachricht über Kogoro vor
Ein Kaffeefleck ist auf den Teppich

Conan zeigt einen Notizblock vor, auf dem eine Nachricht über Kogoro steht. Die Nachricht lautet: 4 Uhr: Kogoro ist fertig mit seiner Schlafnummer. Der Täter erwartete also, dass Kogoro bis heute Abend den Fall geklärt habe. Auf dem Teppich findet Conan einen noch nassen Kaffeefleck, zu Conans Verwunderung ist der Tisch überhaupt nicht befleckt. Inspektor Megure möchte dann wissen, warum so viele Bücher herumliegen. Daraufhin antwortet ihm Frau Okudaira, dass ihr Mann eine neue Lieferung Bücher erhalten hat und diese in seine Bibliothek einordnen wollte. Dazu musste er aber erst die Regalböden versetzen, um größere Bücher einzuordnen. Eines der größeren Bücher liegt direkt in der Nähe und heißt Art of the Truth. Herr Takagi ist darüber verwundert, dass das Buch direkt neben der Tür liegt und äußert den Verdacht, dass der Täter sich das Buch zu Nutze machte.

Das Foto mit Eisuke und seiner Mutter

Plötzlich taucht Eisuke auf, um ein paar Hinterlassenschaften von seiner Mutter abzuholen. Die Hausherrin erzählt, dass seine Mutter schon seit 10 Jahren tot sei. Ein Foto von ihm hatte sie in einer ihrer Hosen getan, welche Frau Tabata aber schon gewaschen hatte. Sie hatte in keiner der Kleidungsstücke ein Foto finden können. Da Eisuke vor kurzem in den Pool fiel, denkt er, dass dort das Foto sein müsste. Conan und Ran begleiten ihn dorthin und werden fündig. Dabei wird Conan einiges klar und erinnert sich nochmal an Tango, der in diesem Pool ertrank. Ran wickelt das Foto in ihr Taschentuch und steckt es für Eisuke ein. Conan macht sich schnell mit seinen neuen Erkenntnissen auf den Weg zu Kogoro. Kogoro ist währenddessen dabei alle Beweise noch einmal durchzugehen und zu erklären, dass nur einer von den Anwesenden der Mörder sein kann. Conan nutzt die Situation und betäubt Kogoro mit seinem Narkosechronometer.

Inspektor Megure legt die Bücher bis zur Tür, zu einer Schlange zusammen
Der Knoten der Schlinge wurde mit Kleber fixiert

Sofort möchte er den Trick rekonstruieren und bittet daher Takagi, den Bücherwagen unter die Stelle zu schieben, an der das Opfer hing. Als nächstes soll er ein paar Bücher zu einem ein Meter hohen Stapel auf den Wagen stapeln und sich anschließend dort draufsetzen. Danach soll Megure die restlichen Bücher zwischen den hinteren Wagenrad und der Tür aufreihen. Der Bildband soll zuletzt an die Tür gelegt werden. Conan bittet Megure, die Tür von außen zu öffnen. Das erweist sich allerdings als sehr schwer, aber mit etwas Kraft schafft er es. Die Bücher verschieben sich nach hinten und drücken den Wagen zur Seite. Dabei verliert Takagi das Gleichgewicht und fällt runter. Das selbe Prinzip wendete der Täter bei seinen Opfer an. Der Einzige Unterschied war, dass das Opfer eine Schlinge um den Hals hatte und deswegen beim Fallen erhängt wurde. Damit das Opfer die Schlinge nicht einfach abnehmen konnte, wurde der Knoten mit einen Kleber fixiert. Zudem konnte das Opfer seine Hände nicht bewegen, da er gezwungen wurde, seine geliebte Vase festzuhalten. Hätte er sie fallen gelassen, hätte er sich das nie verzeihen können. Zum Beweis findet Herr Takagi Schweißspuren von Herr Okudaira, denn er musste die Vase mit aller Kraft festhalten. Der Kommissar kann das nicht verstehen, da Herr Okudaira seine Vase nicht wertvoller gefunden haben kann, als sein Leben. Conan erzählt ihm daraufhin, dass wenn er die Vase fallen lassen hätte, jemand gekommen wäre, um nachzuschauen, was passiert ist. Dabei hätte diese Person die Tür aufgemacht und Herr Okudaira wäre durch den Büchertrick erhängt worden. Deshalb schrie Herr Okudaira auch, dass niemand die Tür öffnen soll.

Der Täter nahm das letzte Buch und lehnte es gegen die offene Tür
Frau Kikuyo setzte Herr Okudaira auf den Bücherstapel

Conan erklärt nun, wie der Mörder aus den Raum rauskommen konnte. Der Täter lehnte das große Buch gegen die halb geöffnete Tür und verließ durch die Öffnung den Raum. Danach machte er die Tür zu und das Buch rutschte auf den Boden in die Bücherreihe. Da die Lücke groß genug sein musste, damit der Täter durch die Tür gehen kann, musste er das größte Buch nehmen. Durch so eine große Lücke kann für Conan nur eine Person durchgehen, nämlich die Haushälterin Frau Tabata. Sie ging erst einkaufen, als sie den Trick vorbereitet hatte und da sie wusste, wann Herr Okudaira seinen Kaffee trinkt, konnte sie den Trick frühzeitig vorbereiten. Bei ihrer Vorbereitung wartete sie ab, bis Herr Okudaira durch die Schlaftabletten im Kaffee einschlief und setzte ihn anschließend auf den Bücherstapel. Danach fixierte sie die Schlinge um seinen Hals und verklebte den Knoten. Als sie ihn vorsichtig aufweckte, drückte sie ihm die Vase in die Hände und drohte ihm bei einem Schrei, den Stapel sofort umzustoßen. Nachdem die Vase zerbrochen war und alle in den Raum rannten, tat sie so, als ob sie Frau Okudaira aufhalten wolle und stürzte absichtlich auf die Bücherschlange, um diese zu zerschlagen. Herr Okudaira war wehrlos und konnte noch nicht einmal um Hilfe rufen. Conan erwähnt, dass es zwei grausame Morde in diesem Haus gab, da Tango vor einem Jahr im Pool ertränkt wurde. Dabei hat der Täter Tango die Hände und Füße zusammengebunden und seinen Mund zugeklebt. Danach warf er Tango in den Pool und ließ ihn ertrinken. Da der Mord ähnlich grausam war wie der an Herr Okudaira, kommt für Conan nur Frau Tabata als Mörderin in Frage. Frau Okudaira möchte Beweise dafür haben und erwähnt die Todesbotschaft von ihren Mann. Denn die Begriffe Jenseits und das Schriftzeichen ko, passen nicht zu Frau Tabata.

Das Synonym für Jenseits ist Unterwelt und heißt auf japanisch Meido

Conan erzählt daraufhin, dass das Hiragana-Zeichen nicht für ko steht, sondern ein Gleichheitszeichen darstellt, denn es wurde für das Wort Jenseits ein Synonym gesucht. Das Synonym ist das Wort Unterwelt. Unterwelt heißt auf japanisch Meido, was so ähnlich klingt wie das englische Wort Maid, das Haushälterin bedeutet. Conan hat jedoch noch einen weiteren Beweis und zeigt auf die linke Schürzentasche von Frau Tabata. In dieser ist ein benutztes Taschentuch und der Kassenbon. Dazu erklärt Conan, dass niemand einen so wichtigen Alibibeweis mit einem nassen Taschentuch zusammenstecken würde. Deshalb muss etwas in der rechten Tasche sein, was Frau Tabata verbergen möchte. Als Takagi dort hinein greift, zieht er ein mit Kaffeeflecken versehrtes Stofftaschentuch heraus. Da der Tisch sauber war, aber der Teppich nicht, muss Frau Kikuyo den Tisch mit den Stofftaschentuch abgewischt haben. Das Opfer hat beim Einschlafen wahrscheinlich die Kaffeetasse umgeworfen. Conan erzählt vom Motiv der Haushälterin und erzählt dabei vom vorherigen Butler und die Tatsache, dass Tango seit damals kein Auto mehr gefahren ist. Frau Tabata erzählt daraufhin, dass Tango sich nicht mehr traute Auto zu fahren, weil er jemanden umgefahren hatte.

Dabei fuhr er die Limousine, die der Butler benutzte, um Herr Okudaira zu chauffieren. Er beging Fahrerflucht und erzählte seinem Vater alles. Der Butler riet ihm kurz darauf, sich der Polizei zu stellen, allerdings wurden er und sein Vater wütend und füllten den Butler ein paar Tage später mit Alkohol ab. Dadurch fuhr der Butler mit der Limousine von der Klippe und die Schrammen am Auto und der Butler wurden damit aus den Weg geräumt. Kurz vor seinem Tod erzählte Tango ihr, dass er und sein Vater den Mord geplant und auch ausgeführt hatten. Etwas später hilft Ran Eisuke, seine Kleidung aus dem Wäschetrockner rauszuholen. Conan vermutet, dass Eisuke jemand sein könnte, der noch eine wichtige Rolle spielen wird.


Verschiedenes[Bearbeiten]

  • Diese Episode wurde in Japan am 4. April 2014 auf der fünfzehnten Sonderpreis-DVD veröffentlicht.

Auftritte[Bearbeiten]

Haupt- und Nebencharakter Normaler Charakter Ort Gegenstand
  • Haus der Familie Okudaira