Episode 355

Aus ConanWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Achtung.png Achtung! Die in diesem Artikel behandelte Episode ist bisher noch nicht in Deutschland veröffentlicht worden.
Diese Episode wurde bisher noch nicht in Deutschland gezeigt. Da die Handlung der Episode durch die Veröffentlichung des dazugehörigen Manga-Falls bereits im deutschsprachigen Raum bekannt ist, wird dieser Artikel nicht verspoilert. Möchtest du trotzdem nicht weiterlesen, kannst du diese Seite hier verlassen.

354 Chīsana iraisha (Zenpen)Episodenliste356 Kaitō Kiddo no kyōi kūchū hokō
Episode 355
Episode 355.jpg
Allgemeine Informationen
Dauer ca. 25 Minuten
Im Manga Band 39: Kapitel 401, 402 & 403
Fall Fall 116
Japan
Episodennummer Episode 355
Episodentitel 小さな依頼者(後編)
Übersetzter Titel Ein kleiner Klient (Teil 2)
Erstausstrahlung 15. März 2004
(Quote: 13,0%)
Opening / Ending Opening 13 / Ending 19
Next Hint Wind

Chīsana iraisha (Kōhen) ist die 355. Episode des Detektiv Conan-Animes. Übersetzt bedeutet der Titel so viel wie Ein kleiner Klient (Teil 2).

Handlung[Bearbeiten]

Yokomizo teilt den drei Verdächtigen mit, dass die Polizei bisher keine Mordwaffe finden konnte. Er bittet die drei Frauen um eine Befragung, Tomoko lehnt jedoch ab und erklärt ihm, dass sich alle zur Zeit des Verbrechens in den heißen Quellen befanden. Conan findet im Zimmer des Verstorbenen eine Videokassette eines Filmes mit Kazuki. Zusammen mit Yokomizo schaut sich Kogoro das Video an. Derweil begleitet Ran Kazuki zurück zum gemeinsamen Zimmer. Als sie an der Küche vorbeigehen, bemerkt Kazuki das Geräusch des Küchenmessers, der Koch schneidet das Gemüse für ein Mitternachtsessen eines Gastes. Er erklärt Ran, dass ihm das Hacken des Küchenmessers an seine Mutter erinnert hat. Kogoro und Yokomizo haben sich den Film zu Ende angesehen, doch es konnten keine neuen Indizien aus dem Video herausgenommen werden. Nach einem kurzen Blick auf den Rücken der Videohülle ist sich Conan bewusst, warum die Täterin Kamoshita nach dem Erdrosseln noch in die Wanne getaucht hat. Er ist sich jedoch immer noch nicht sicher, was es mit dem Muttermal der Täterin auf sich hat. Die Spurensicherung teilt Yokomizo mit, dass sie an der Leiche Kopfverletzungen gefunden haben. Diese waren aber nicht tödlich, sondern hätten ihn lediglich bewusstlos schlagen können. Ab dort ist sich Conan sicher, wer die Täterin ist.

Gerade als Conan Kogoro betäuben will, trifft er auf Ran und den schlafenden Kazuki. Sie erzählt ihm, dass Kazuki beim Betrachten des Muttermals auch immer das Küchenmesser gehört hat, daraus schließt sie, dass seine Mutter eine gute Köchin sein muss. Als Ran schon am Gehen ist, sagt Conan ihr, dass er Kazuki ausrichten soll, dass seine Mutter nicht die Täterin ist. Die Spurensicherung hat herausgefunden, dass der Duschkopf der Wanne der stupfe Gegenstand war, mit dem die Täterin Kamoshita bewusstlos geschlagen hat. Die entscheidende Tatwaffe, eine lange schwarze Schnur, konnte auch bei den Verdächtigen nicht gefunden werden. Während Kogoro sich noch mit Yokomizo unterhält, betäubt Conan ihn mit seinem Narkosechronometer. Als schlafender Kogoro bittet Conan den Kommissar einige Dinge zu besorgen, bevor er mit der Fallaufklärung beginnt.

Yokomizo führt den Trick des Täters vor
Die drei Verdächtigen reagieren sehr abweisend, als der Kommissar sie erneut an den Tatort führt. Der schlafende Kogoro erklärt allen, dass die Täterin die Mordwaffe bereits vernichtet hat und daher nicht mehr gefunden werden kann. Im selben Moment erscheint ein Polizist und bringt ihm denselben Film von Kazuki, nur aus einer Videothek. Beim direkten Vergleich des Videos wird sofort klar, dass bei dem Video von Kamoshita die Werbung am Anfang fehlt, was bei dem normalen Film nicht der Fall ist. Er erklärt, dass das Videoband als Tatwaffe diente. Yokomizo wird jedoch bewusst, dass das Videoband nicht durch drehen dünner werden kann, wie angenommen und weiß nicht weiter. Kogoro bittet ihn, das Video lang zu ziehen, dadurch verlängert sich das dicke Band zu einer dünnen Schnur. Erst nach dem Langziehen bemerkt Yokomizo, dass sich der magnetische Eisenstaub auf die Hände abgefärbt hat. Auch die Täterin soll dies gemerkt haben, und deswegen hat sie das Opfer in die Badewanne getaucht, um den Körper des Opfers und die eigenen Hände abzuwaschen.
Toshiko wird als Täterin überführt
Dabei wusch sie auch die Spuren des Blutes, was beim Niederschlagen des Opfers auf dem Kimono landete. Ein kleiner Fleck übersah die Täterin jedoch, das rote Mal auf ihrem Dekolleté.

Als Täterin kommt für Conan daher nur Toshiko Bessho in Frage. Es wunderte ihn nämlich, als diese zuerst ihr Dekolleté entblößte, obwohl sie von allen Frauen am schüchternsten ist. Doch das übrig gebliebene Blut färbte sich an die Innenseite ihres Kimonos ab, als Yokomizo dies überprüft, findet er auch den besagten Fleck. Yokomizo fragt die Täterin, warum sie, obwohl sie Kazukis Mutter ist, dessen Filmgesellschaft bestochen hat. Diese Frage überrascht vor allem Tomoko. Toshiko antwortet, dass alles nur Betrug war, denn sie ist nicht Kazukis Mutter, sondern war eifersüchtig auf Kazukis richtige Mutter. Auch die Aussage, dass Kazukis Vater ein Mörder sein soll, ist nur gelogen, denn sie erhoffte sich, dass die Briefe von seiner Mutter nicht mehr an Kazuki weitergeleiten werden würden. Das Filmgeschäft ist Toshikos Forderung jedoch nachgegangen, was sie sehr verunsichert hat. Hinzu kam, dass Kamoshita über sie Bescheid wusste und sie erpresst hat, aus Affekt tötete sie den Mann. Yokomizo bringt sie daraufhin zu einem Polizeiwagen. Als letztes sagt sie noch, dass sie es nicht bereut hat, Kamoshita umzubringen, denn so konnte sie auch Kazukis richtiger Mutter die Gefühle einer Frau klar machen, wie es sich anfühlt, wenn man keine Kinder bekommen kann.

Kazuki schenkt seiner Mutter das Postkartenset
Tomoko entschuldigt sich bei ihrem Sohn

Am nächsten Morgen erzählt Conan Ran von dem Fall. Er erzählt, dass Kogoro mit zur Polizeiwache gefahren ist, für eine letzte Aussage. Er wundert sich allerdings auch, dass Kazuki schon sehr früh wach ist, um Autogramme in der Lobby zu verteilen. Als Ran ihn auf seine Aussage am Abend fragt, erklärt Conan, dass sich Kazuki geirrt hat, als er sagte, dass ihn seine Mutter immer in den Armen getragen hat und dabei das Küchenmesser hörte. Er wurde zu dem Zeitpunkt nämlich auf dem Rücken getragen, was bedeutet, dass das Muttermal auf den Rücken sein muss, daher ist seine Mutter Tomoko Saegusa. Ran geht kurz darauf los, um Kazuki die Wahrheit über seine Mutter zu erzählen. Doch Conan denkt, dass Kazuki bereits weiß, wer seine Mutter ist. Währenddessen in der Lobby, drängt Mitsu Tomoko dazu, auch ein Autogramm von Kazuki zu bekommen. Als die zwei sich das erste Mal in die Augen sehen, sagt Kazuki, dass er Tomoko kein Autogramm geben wird. Tomoko ist sehr enttäuscht darüber. Stattdessen holt er aus seiner Tasche ein Postkartenset heraus und überreicht sie ihr mit den Worten, wenn sie erneut aufhören würde ihr Postkarten zu schreiben, wird er wiederkommen. Gerade als Ran die Lobby erreicht, stürmt Kazuki nach draußen, um auf Conan und Ran zu warten. Unter Tränen bittet Tomoko Kazuki in Gedanken um Entschuldigung für all die Fehler, die sie begangen hat.

Drei Tage später erreicht Kazukis Bezahlung die Detektei Mori. In dem Karton befindet sich allerdings ein Sparschwein mit ungefähr 5000 Yen darin. Kogoro ist sehr überrascht und verärgert darüber, dass Kazuki ihm nur so wenig Geld geschickt hat.

Hint für Episode 356:
Wind


Verschiedenes[Bearbeiten]

  • Die 5000 Yen Bezahlung von Kazuki sind umgerechnet ungefähr 38 Euro.
  • Diese Episode wurde in Japan am 23. Dezember 2011 auf der achten Sonderpreis-DVD veröffentlicht.

Auftritte[Bearbeiten]

Haupt- und Nebencharakter Normaler Charakter Ort Gegenstand